Die Tänzerin Luh Sekar setzt alles daran, in adlige Kreise einzuheiraten. Jahrzehnte später bereitet ihre Tochter Telaga ihr heranwachsendes Mädchen auf das Leben vor. Während sie die Biografien der Frauen ihrer Familie Revue passieren lässt, überdenkt sie die Werte, mit denen sie groß geworden sind: Schönheit, Ansehen, Reichtum, Fleiß und Liebe.
Die bezaubernde Tänzerin Luh Sekar setzt alles daran, in adlige Kreise einzuheiraten. Jahrzehnte später grübelt ihre Tochter Telaga darüber, wie sie ihr heranwachsendes Mädchen auf das Leben vorbereiten kann. Während sie die Biografien der Frauen ihrer Familie Revue passieren lässt, überdenkt sie die Werte, mit denen sie groß geworden sind: Schönheit, Ansehen, Reichtum, Fleiß und Liebe.
Oka Rusmini erzählt die Geschichte balinesischer Frauen über vier Generationen: das Porträt einer Gesellschaft, die vom Kastensystem geprägt ist, das Männer wie Frauen strengen hierarchischen Strukturen unterwirft. Ein Kontrast zum gängigen exotisch-paradiesischen Bali-Mythos in der westlichen Welt.
Oka Rusmini
Oka Rusmini, geboren am 11. Juli 1967 in Jakarta, lebt in Denpasar, Bali. Sie schreibt Gedichte, Kurzgeschichten und Romane. 2003 bedachte das Zentrum für Sprache des Nationalen Bildungsministeriums sie mit einem Literaturpreis für ihren Roman Tarian Bumi (Erdentanz). Auch für andere Romane und Gedichtbände erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, wie zum Beispiel den Literaturpreis des Ausschusses für Entwicklung und Ausbreitung der indonesischen Sprache (ehemals Zentrum für Sprache).
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»Erhellende Dialoge führen durch komplexe Familienzusammenhänge, und so wird ein messerscharfes Bild der indonesischen Kastengesellschaft gezeichnet. Ein Roman, der von mutigen Auflehnungen gegen starrgebliebene Werte erzählt.«
Anna Dangel ()
»Beeindruckend ist die Konsequenz der Frauen, mit der sie ihr Schicksal tragen, ohne sich gegen die Widrigkeiten aufzulehnen, nachdem sie ihren einmal selbst gewählten Weg eingeschlagen haben.«
Birgit Koss ()
»Erdentanz ist kein Roman, der den Wunsch nach exotischen Sujets bedient. Er beschreibt die reale Gesellschaft in Bali, die gesellschaftlichen Zwänge …«
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