Kurz nach der Hochzeit muss sich ein junges Paar wieder trennen: Tom reist nach Japan, um Leuchttürme zu bauen, Ally, eine der ersten Ärztinnen Englands, tritt in Cornwall eine Stelle in der Psychatrie an. Kritisch beäugt von ihren männlichen Kollegen, stürzt sie sich in die Arbeit, während das Fundament ihrer jungen Ehe immer brüchiger wird.
Ally, eine der ersten Ärztinnen Englands, zieht mit ihrem Mann Tom nach Cornwall, in ein kleines, weiß getünchtes Cottage mit gestreiften Vorhängen und Rosen am Gartentor. Doch nur wenige Wochen nach der Hochzeit muss sich das junge Paar wieder trennen: Tom reist nach Japan, um Leuchttürme zu bauen, Ally tritt eine Stelle in einer psychiatrischen Einrichtung für Frauen an.
Kritisch beäugt von ihren männlichen Kollegen und den misstrauischen Krankenschwestern, stürzt sie sich in die Arbeit. Während Tom versucht, sich an die so fremde wie reizvolle Kultur Japans zu gewöhnen, wird die Entfernung zwischen beiden immer größer und das Fundament ihrer jungen Ehe brüchig.
Sarah Moss
Sarah Moss, geboren 1975 in Schottland, wuchs in Manchester auf und promovierte an der Oxford University in Literatur. Nach Stationen in Kent, Exeter, Reykjavík und Warwick lehrt sie heute Kreatives Schreiben am University College of Dublin. 2009 hat sie ihren ersten Roman Schlaflos veröffentlicht. Ihre Romane wurden mehrfach für den Wellcome Book Prize nominiert, mit dem sie 2015 ausgezeichnet wurde.
Ehe Emanzipation England Frauen Frauenrechte Geschichte Identität Japan Liebe Medizin Psychiatrie
»Ein ebenso feines wie erschütterndes Porträt über zerbröckelnde Identitäten, Entfremdung und die Rolle der Frau im 19. Jahrhundert.«
Sarah Crown ()
»Präzise und zugleich poetisch erzählt Moss abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten Tom und Ally, deren räumliche Distanz ihre schleichende emotionale Trennung widerspiegelt. Ein fein gesponnener Roman mit einem tief berührenden Ende.«
Eithne Farry ()
»Sarah Moss erzählt mit viel psychologischem Einfühlungsvermögen von einer Zeit, in der die Psychologie noch in den Kinderschuhen steckte und man vornehmlich Frauen erstaunlich schnell für verrückt erklären konnte, um sie für Jahre hinter feuchten Mauern in Anstalten einsperren zu können. Sarah Moss erzählt von den beiden Gegensätzen England und Japan, erzählt aus beiden Perspektiven, geschickt verwoben.«
Gallus Frei-Tomic ()
»Ein tief berührender Roman. Man kann gar nicht anders, als sich mehr und mehr in die Geschichte der Protagonistin hineinzufühlen.«
Heather Doughty ()
»Die Natur, das Meer, Orte und Gegenstände wirken so authentisch, als seien sie viel mehr als nur die Bühne für Freidenker. Die von Nicole Seifert übersetzte Geschichte zeigt, wie wichtig freie Entfaltung und Gedanken sind, um eine Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern zu ermöglichen. Deshalb darf man ihren wunderschön erzählten Roman auch als Hohelied auf die Freiheit wahrnehmen, eine Freiheit, die geschlechtsunabhängig sein muss, damit sie funktioniert.«
()
»Ein bewegendes, facettenreiches Gesellschaftsporträt.«
()
»Ein brillanter historischer Roman.«
()
»Starke Stimme, starkes Buch!«
()