Baccio Pagano soll den Tod eines Rentners aufklären. Dieser hatte noch im hohen Alter eine millionenschwere Lebensversicherung abgeschlossen. War es wirklich nur ein tragisches Unglück? Oder steckt womöglich die bildhübsche junge Witwe dahinter? Baccio Pagano wird von verflossenen Liebschaften und neuen Versuchungen eingeholt.
Ein spektakulärer Auftrag für Bacci Pagano: Der kauzige Privatdetektiv wird von einer Versicherungsgesellschaft angeheuert, den Tod eines Rentners aufzuklären. Dieser hatte noch im hohen Alter eine millionenschwere Lebensversicherung abgeschlossen. Seine regelrecht zerfleischte Leiche wurde auf einem bewaldeten Hügel außerhalb Genuas gefunden, genau dort, wo unlängst Wölfe gesichtet worden sein sollen. Ein schrecklicher Unglücksfall? Oder steckt womöglich die bildhübsche junge Witwe dahinter?
Bacci Pagano schenkt den Gerüchten keinen Glauben. Doch während er Licht ins Dunkel bringt, machen ihm verflossene Liebschaften und neue Versuchungen das Leben schwer.
Bruno Morchio
Bruno Morchio, geboren 1954, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt Genua als Autor, Psychologe und Psychotherapeut. Bisher hat er sechs Romane mit dem Genueser Privatdetektiv Bacci Pagano veröffentlicht, die in Italien äußerst erfolgreich sind. Gefragt nach seinen literarischen Vorbildern, nennt Morchio gerne drei Autoren: Vázquez Montalbán, Izzo und Chandler.
Genua Italien Kriminalroman Spannung
»Morchios Roman, der nicht nur ein großartiger Krimi ist, sondern zudem ein faszinierendes Stadtporträt und Sittengemälde. Zu erleben ist ein eminent gebildeter und, Verzeihung, geiler Privatdetektiv, der sich nach klassischer Musik so sehr verzehrt wie nach Klassefrauen. Wie sich Pagano in seinem Aufklärungsfuror erhitzt, ist unbedingt lesenswert und wiederlegt das Vorurteil, Pfeifenraucher seien gemütliche Menschen.«
Hendrik Werner ()
»Als Genueser kennt Morchio die verborgensten Winkel seiner Stadt und versteht es, geschickt ihr betörendes Ambiente in die raffiniert konstruierte Geschichte um den Mord an einem Rentner mit einzubeziehen.«
Gerold Zenoni ()
»Seine Wohnung ist sein Kokon. Sein Bademantel dient mancher Frau als Hülle, das Kinderzimmer steht seit Jahren leer: Einen nicht immer sympathischen, aber sehr menschlichen und glaubwürdigen Zeitgenossen gibt dieser Pagano ab.«
Peter Pisa ()
»Was macht den Roman so lesenswert? Der Fall? Die Spannung? Nun, ein Krimi, der einen das Fürchten lehrt, ist es weniger. Unbestritten hingegen ist die Sinnlichkeit, Genua in einer zwar schlichten aber pointierten Sprache spürbar, riechbar, erlebbar zu machen. Mehr noch der Drang, sich einerseits im Schattenreich der Gassen der Carruggi zu verlieren, und andererseits die gute genuesische Küche zu goutieren, wird in diesem zweiten Band größer denn je. Und das verdanken wir der unverbesserlichen ›Carruggi-Ratte‹, Bacci Pagano.«
Ute Evers ()