Gustavo Flávio ist ein friedfertiger Mensch und ein berühmter Schriftsteller. Er hat Erfolg bei den Frauen und ein Geheimnis. Doch dann wird seine Geliebte, die schöne Delfina, ermordet aufgefunden – und ihr Ehemann ist racheglühend hinter ihm her. Rubem Fonseca zeichnet witzig, satirisch, virtuos und opulent die Bourgeoisie Brasiliens.
Gustavo Flávio, der natürlich nicht wirklich so heißt wie Gustave Flaubert, ist ein friedfertiger Mensch und ein berühmter Schriftsteller. Er hat Erfolg bei den Frauen und ein Geheimnis. Als seine Geliebte, die schöne Delfina Delamare, ermordet aufgefunden wird, ist ihr Ehemann racheglühend hinter ihm her. Flávio flüchtet sich in ein Luxushotel mitten in den Urwald. Bei feinstem Essen, inmitten spleeniger Gäste und seltsamer Gespräche - als wär es ein Zauberberg im Dschungel - beginnen sich die Ereignisse grotesk zu überstürzen.
Rubem Fonseca, der nicht nur den brasilianischen Kriminalroman, sondern die gesamte Literatur des Landes zur Blüte geführt hat, zeichnet witzig, satirisch, virtuos und opulent die Bourgeoisie Brasiliens.
Rubem Fonseca
Rubem Fonseca, geboren 1925 in Juiz de Fora in Minas Gerais, Brasilien, studierte Rechtswissenschaft und war danach als Professor, Journalist und Filmkritiker tätig. Für seine Kurzgeschichten und Romane ist er mit mehreren brasilianischen Literaturpreisen, 1985 mit dem den Goethe-Literaturpreis und 2003 mit dem Prémio Camões ausgezeichnet worden. Er lebt in Rio de Janeiro.
Brasilien Kriminalroman Lateinamerika Spannung
»Mit Ironie, Sprachwitz, Fantasie und vielen Rückblicken und Exkursen erzählt Fonseca seine Geschichte. ›Bufo & Spallanzani‹ jetzt als Neuauflage für alle, die mit Fantasie gewürzte Geschichten lieben.«
Susanne Gabriel (AP) ()
»In solch kaputten Welten möchte man sich nicht einrichten. Nicht einmal literarisch.«
Kersten Knipp ()
»Um Verhör und Anschlägen auszuweichen und endlich seinen Verlag mit einem neuen Roman zu versorgen, zieht sich Flávio in den Dschungel zurück, in ein erstklassiges Naturressort mit wunderbarer ökologischer Küche und unberührter Landschaft. Hier entwickelt sich ein Szenario, wie wir es aus Agatha Christies Geschichten um den Privatdetektiv Poirot in einer Mann’schen Zauberberg-Atmosphäre kennen: Reiche und Künstler, schöne Frauen, fragile Beziehungen, Geheimnisse der Vergangenheit. Mittendrin Flávio, mit ständigem Hunger nach exklusiver Nahrung und willkürlichem Koitus. Und mit einer Schreibblockade: Wie kann er nur den Roman über den im 18. Jahrhundert an Krötensex und Leidensfähigkeit forschenden Jesuiten Spallanzani beginnen?«
Udo Bonn ()
»Der hoch gerühmte brasilianische Autor Rubem Fonseca gibt sich so weltläufig und literarisch gebildet wie nur möglich. Exotische Landeskunde hat er nicht im Sinn. Seine spritzig erzählte, erotisch aufgeladene Mordgeschichte spielt in höchst gebildeten Kreisen.«
Werner Thuswaldner ()
»Wer eine aberwitzig konstruierte Geschichte so erzählen will, dass sie nicht nur stimmig, sondern auch spannend ist, der braucht eine gehörige Portion schriftstellerischen Talentes. Der Brasilianer Rubem Fonseca hat davon, wie es scheint, mehr als genug. Gespickt mit lustvollen Abschweifungen vom roten Faden und abenteuerlichen inhaltlichen Verknüpfungen erweist sich sein Roman ›Bufo & Spallanzani‹ als brillanter Krimi von bestem erzählerischen Niveau. Der Autor verlässt die ausgetretenen Pfade des Genres und bietet dem Leser ein köstlich zusammenfabuliertes Stück Literatur.«
()
»Schriftsteller Gustavo wird von Mordfällen verfolgt. Witzig, virtuos, unglaublich gut erzählt. In seiner Heimat Kult!«
Nadine Barth ()