Irmtraud Morgner gehörte zu den in Ost und West am meisten rezipierten Schriftstellerinnen der ehemaligen DDR. Die vorliegende Arbeit untersucht die narrativen Strukturen in ihren Erzählungen und Romanen, die alle im Spannungsfeld zwischen Anpassung an und Auflehnung gegen die dortigen kulturpolitischen Rahmenbedingungen zwischen 1959 und 1989 geschrieben wurden. Die Studie macht Wandel und Konstanz im Gesamtwerk Morgners deutlich und bietet Interpretationsvorschläge und Quellenverweise zu ihren einzelnen mehr oder minder komplexen literarischen Texten.
Gabriela Scherer
«Bitterfeld» «Orplid» Irmtraud literarischen Morgners Werk Zwischen
«Als erste Monographie über die 1990 verstorbene M. kommt der Zürcher Diss. eine besondere Bedeutung zu: in der zwischen Ideologieverdacht und empathischer Identifikation schwankenden Erforschung der in der DDR von Frauen produzierten Literatur wird sie einen wichtigen Platz einnehmen.» (Claudia Albert, Germantistik)
«It is a fine piece of research, a significant contribution not only to Morgner criticism, but to important questions raised by East Germans and East German women's literature.» (Walter Grünszweig, German Studies Review)
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