Harry Gelbs Rohstoff sind Opium in einem schäbigen Verschlag auf einem Dach in Istanbul und LSD in einer Kommune in Berlin. Es sind Heroin in einer Göttinger Mansarde und unzählige Biere und Schnäpse in Frankfurts Kneipen. Vor allem aber ist sein Rohstoff das Schreiben – rasant, brutal ehrlich und witzig erzählt Fausers Alter Ego von einer gefährlichen wie gefährdeten Jugend und von einem Mann, der weder als Nachtwächter noch als Flughafen-Packer vergisst, was er sein will: Schriftsteller. ›Rohstoff‹ – das ist Jörg Fausers autobiographischster Roman, das ist seine Geschichte. Und gleichzeitig doch auch die Geschichte einer ganzen Generation und der Bundesrepublik Deutschland nach dem Kalten Krieg und vor dem Mauerfall. Mit Nachworten von Michael Köhlmeier und Matthias Penzel.
Harry Gelbs Rohstoff sind Opium auf einem Dach in Istanbul und LSD in einer Kommune in Berlin, sind Heroin in einer Göttinger Mansarde und unzählige Biere in Frankfurts Kneipen – vor allem aber ist sein Rohstoff das Schreiben. Rasant, brutal ehrlich und witzig erzählt Fausers Alter Ego von einer gefährlichen wie gefährdeten Jugend und von einem Mann, der weder als Nachtwächter noch als Flughafenpacker vergisst, was er sein will: Schriftsteller.
Jörg Fausers autobiografisches Meisterwerk Mit Nachworten von Michael Köhlmeier und Matthias Penzel
Jörg Fauser
Jörg Fauser wurde 1944 bei Frankfurt am Main geboren. Nach Abitur und abgebrochenem Studium lebte er längere Zeit in Istanbul und London. Er arbeitete u.a. als Aushilfsangestellter, Flughafenarbeiter, Nachtwächter. Ab 1974 widmete er sich hauptberuflich dem Schreiben. Seine Romane, Gedichte, Reportagen und Erzählungen sind eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen Literatur. Jörg Fauser verunglückte 1987 in der Nacht nach seinem Geburtstag tödlich bei München auf der Autobahn.
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»Der Fauser-Sound ist suggestiv und gerade wegen der extremen Szenerie ungemein stimmungsfördernd.«
Helmut Böttiger / Republik (Republik)
»Ein ebenso empfindsamer wie weltzugewandter, vor allem aber literarisch präzise arbeitender Autor.«
Dirk Hohnsträter / WDR3 (WDR3)
»Ein Kultautor, ein Dichter, dessen Wirkmächtigkeit in Werk und Leben ihren Ausdruck findet, der also doppelte Verehrung erfährt.«
Michael Köhlmeier / ORF (ORF)
»Was er schrieb, brannte sich ein.«
Der Spiegel (Der Spiegel)