Peaceville im ländlichen Connecticut: ein Paradies des Friedens, der Freude und der Nächstenliebe. So will es zumindest die Kommune, die dort ihre Zelte aufgeschlagen hat. Doch um den Frieden von Peaceville ist es geschehen, als es einen jungen Italiener namens Uto dorthin verschlägt. Mit seiner Punkfrisur, der Ledermontur, seinen durchlöcherten Socken und der Sonnenbrille tritt er gegen das unermüdliche Lächeln der sanften Sektierer in ihren wallenden Gewändern an – und weckt durch sein mitreißendes Klavierspiel die tiefsten Sehnsüchte hinter der Fassade der guten Vorsätze. Das labile Gleichgewicht aus frommer Güte, Ergebenheit und Selbstbescheidung gerät ins Wanken, als Uto mit dem unbestechlichen Blick eines Neunzehnjährigen die Unsicherheit hinter dem Glauben entlarvt. Sein sechster Sinn, seine Vitalität und seine Coolness beginnen die Sinnsucher sichtlich zu faszinieren … Mit seiner phantastischen Beobachtungsgabe vermag De Carlo Wunschträume und Selbsttäuschungen, Hoffnungen und Stimmungen seiner Figuren bis in die kleinsten Gesten hinein einzufangen und erweist sich damit abermals als sensibler Chronist in verwirrten Zeiten.
Peaceville in Connecticut: Paradies des Friedens und der Nächstenliebe. So wollen es zumindest die Anhänger des Gurus, die sich dort niedergelassen haben. Um den Frieden ist es allerdings geschehen, als der junge Italiener Uto auftaucht. Mit seiner Punkfrisur, der Ledermontur und der Sonnenbrille tritt er gegen das unermüdliche Lächeln der Sinnsucher an – und weckt durch sein mitreißendes Klavierspiel geheime Sehnsüchte…
Andrea De Carlo
Andrea De Carlo, geboren 1952 in Mailand, lebte nach einem Literaturstudium längere Zeit in den USA und in Australien. Er war Fotograf, Maler und Rockmusiker, bevor ihm 1981 mit seinem ersten Roman, ›Creamtrain‹, der Durchbruch gelang. Acht Jahre später legte er den Roman ›Zwei von zwei‹ vor, der zum Kultbuch einer ganzen Generation wurde. Andrea De Carlo lebt in Mailand und in Ligurien.
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»An den Romanen Andrea De Carlos fasziniert immer wieder seine Beobachtungsgabe, seine Geduld, genau hinzusehen, und seine klare Sprache.«
Ditta Rudle / Buchkultur (Buchkultur)