Der junge River Cartwright, einer von Jackson Lambs Slow Horses, hat Sorgen: Eine Bombe wurde mitten in London gezündet, und Opfer des Anschlags sind unschuldige Jugendliche, die einfach nur etwas Spaß zusammen haben wollten. Die Slow Horses müssen möglichst schnell herausfinden, wer hinter dem Anschlag steckt, bevor die Situation eskaliert. Rivers zweite Sorge gilt seinem Großvater, der einstigen Nummer 2 des britischen Geheimdienstes und mittlerweile so vergesslich, dass er nicht einmal mehr weiß, welche Geheimnisse er um keinen Preis verraten darf, aber gleichzeitig ahnt, dass seine Nachfolger ihn möglichst schnell ins Jenseits befördern wollen.
River Cartwright ist einer der Abservierten des MI5. Sein Großvater dagegen, einst Nummer 2 des britischen Inlandgeheimdienstes, ist heute alt und vergesslich und deshalb ein potenzielles Risiko, aber nicht hilflos. Als eines Abends ein Fremder an seiner Tür steht und sich als sein Enkel ausgibt, erschießt er ihn sofort. Der echte Enkel findet in den Taschen des Toten eine Fahrkarte nach Frankreich – zufällig in den Ort, in dem sein Großvater immer »Urlaub« gemacht hatte.
Mick Herron
Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seit 2024 ist er Mitglied der Royal Society of Literature. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Theakston’s Old Peculier Novel of the Year Award, dem Raymond Chandler Award sowie dem Premio Pepe Carvalho; für sein Lebenswerk erhielt er 2025 den CWA Diamond Dagger. Seine Romane wurden in 29 Sprachen übersetzt, sowohl seine in London angesiedelte Slow Horses-Serie als auch die Oxford-Serie um die Privatermittlerin Zoë Boehm wurden mit Starbesetzung für Apple TV verfilmt.
Agententhriller Familie Gary Oldman Geheimdienst Jack Lowden Jonathan Pryce Kalter Krieg Kirstin Scott Thomas Krimiserie London MI5 Olivia Cooke Spionagethriller Südfrankreich TV-Serie
»Herrons unterhaltsame, aber auch ganz schön hintergründige Romane leben von komischen Situationen und brillanten Dialogen.«
Hanspeter Eggenberger / Tages-Anzeiger (Tages-Anzeiger)
»Sarkasmus ist eine der großen Stärken dieses Autors, schwarzer Humor eine weitere. Und an erzählerischer Phantasie scheint es ihm auch nicht zu mangeln.«
Hannes Hintermeier / Frankfurter Allgemeine Zeitung (Frankfurter Allgemeine Zeitung)