Jedes Jahr fährt der pensionierte Gehirnchirurg Jaap Hollander nach Israel in die Wüste Negev, denn dort ist seine Tochter mit 18 Jahren verschwunden. Alles deutete auf ein Verbrechen hin, aber es bleibt ungelöst, und Jaap kann die Hoffnung nicht aufgeben, dass Lea noch lebt. Zum zehnten Jahrestag steht Jaap jedoch plötzlich vor einer Herausforderung, die alles verändern könnte. Jaap nimmt sie an und hilft damit nicht nur einer anderen jungen Frau und einem ganzen Land, sondern auch sich selbst. Eine virtuose Parabel über Liebe, Verlust, Hoffnung und den verschlungenen Weg im Labyrinth des Lebens.
Der renommierte niederländische Gehirnchirurg Jaap Hollander ist im Ruhestand, aber Ruhe findet er nicht. Seit seine Tochter zehn Jahre zuvor in Israel verschwunden ist, kehrt er jedes Jahr nach Tel Aviv und in die Wüste Negev zurück. Diesmal wird er dort unversehens gebeten, eine äußerst riskante Gehirnoperation durchzuführen. Er sagt zu, obwohl die Erfolgsaussichten verschwindend gering sind. Nicht nur das Leben seiner mächtigen Patientin hängt von der Operation ab, vielleicht eröffnet sie ihm sogar eine neue Spur zu seiner Tochter.
Ein Vater auf der Suche nach seiner Tochter, nach Verbindung und Vergebung Der Spiegel-Bestseller mit 40 000 verkauften Exemplaren jetzt als Taschenbuch
Leon de Winter
Leon de Winter, geboren 1954 in ’s-Hertogenbosch als Sohn niederländischer Juden, arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und Filmemacher und lebt in den Niederlanden. 2002 erhielt er den ›Welt‹-Literaturpreis, 2006 die Buber-Rosenzweig-Medaille für seinen Kampf gegen Antisemitismus, und 2009 wurde er mit dem Literaturpreis der Provinz Brabant für ›Das Recht auf Rückkehr‹ ausgezeichnet. Seine Romane wurden in 20 Sprachen übersetzt, zuletzt erschien bei Diogenes ›Stadt der Hunde‹ (2025).
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»Leon de Winter hat etwas zu erzählen, und er tut es so gut, daß man nicht genug davon bekommen kann.«
Rolf Brockschmidt / Der Tagesspiegel (Der Tagesspiegel)