Acht Jahre ist es her, dass Jack Burdette, der einstige Liebling der Stadt, über Nacht verschwand – mit 150 000 Dollar im Gepäck, die er der Getreide-Kooperative von Holt gestohlen hat. Nun sitzt er da, mitten auf der Mainstreet, in einem protzigen roten Cadillac. Das spricht sich in der Kleinstadt natürlich schnell herum, und in vielen Bewohnern kocht die Wut von damals wieder hoch und die Frage, was Jack nur veranlasste, sie alle zu betrügen und seine schwangere Frau Jessie allein zurückzulassen. Sie hingegen hat keine Fragen mehr und möchte einfach ihr glückliches Leben, das sie sich mittlerweile mit Pat, dem Herausgeber der Lokalzeitung von Holt, aufgebaut hat, weiterleben.
Acht Jahre sind vergangen, seit Jack Burdette – einstiger Liebling der Kleinstadt und bewunderter Footballstar – über Nacht verschwand und so um Geld betrogene wütende Farmer und seine schwangere Frau samt Kindern zurückließ. Und dann ist er plötzlich wieder da, in einem roten Cadillac mitten auf der Main Street, und legt damit nicht nur den Finger in alte, nicht verheilte Wunden, sondern setzt Geschehnisse in Gang, die jeden Bewohner Holts betreffen.
Der vierte Roman der Holt-Saga. Über eine Viertelmillion verkaufte Exemplare. Über die Macht eines Einzelnen, der eine ganze Gemeinde zu erschüttern vermag.
Kent Haruf
Kent Haruf, geboren 1943 in Colorado, war ein amerikanischer Schriftsteller. Alle seine sechs Romane spielen in der fiktiven Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado. Er wurde unter anderem mit dem Whiting Foundation Writers’ Award, dem Wallace Stegner Award und dem Mountains & Plains Booksellers Award ausgezeichnet. Sein letzter Roman, ›Unsere Seelen bei Nacht‹, wurde zum Bestseller und mit Jane Fonda und Robert Redford in den Hauptrollen verfilmt. Kent Haruf starb 2014.
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»Einer der großen Erzähler-Realisten aus Amerikas endlosen Weiten.«
Oliver Jungen / Frankfurter Allgemeine Zeitung (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
»Für mich ist Kent Haruf einer der großen amerikanischen Schriftsteller.«
Bernhard Schlink ()
»Haruf beherrscht die seltene Kunst, traurige Geschichten in einen schönen Roman zu verwandeln.«
Goslarsche Zeitung (Goslarsche Zeitung)
»Wie man mit Harufs Figuren fühlt, riecht, schmeckt, wie man mit ihren Augen in die Welt blickt, gehört zum Besten, was die Literatur in der letzten Zeit hervorgebracht hat.«
Christiane Müller-Lobeck / taz. die tageszeitung (taz. die tageszeitung)