»Bergungsexperte für außergewöhnliche Fälle« nennt sich Heinz Harder, arbeitsloser und abgebrannter Illustriertenschreiber, in der geschalteten Anzeige. Seine erste Klientin ist reich und schön: Nora Schäfer-Scheunemann aus Hannover sucht ihre achtzehnjährige Tochter. Die Suche nach ihr führt den »Journalist, Detektiv und Ritter« ins West-Berlin der 80er Jahre, wo er nicht nur auf windige Geschäftsmänner trifft, die unter anderem in illegalen Clubs ihre dubiosen Politik- wie Finanzmachenschaften aushecken, sondern auch auf eine mysteriöse Schlangen-Sekte. Für Harder, der sich zudem auch noch mit Künstlern und seiner Exfrau herumschlagen muss, wird es immer gefährlicher. Mit einem Nachwort von Friedrich Ani.
»Bergungsexperte für außergewöhnliche Fälle« nennt sich Heinz Harder, arbeitsloser und abgebrannter Illustriertenschreiber, in der geschalteten Anzeige. Seine erste Klientin ist reich und schön, und für den »Journalisten, Detektiv und Ritter« wird es zunehmend gefährlich zwischen den windigen Geschäftsmännern in illegalen Clubs und mysteriösen Kunst-Sekten, wohin ihn die Spur der verschwundenen Tochter führt. Mit einem Nachwort von Friedrich Ani.
Mit einem Nachwort von Friedrich Ani. Hinterhof-Clubs und Spielhöllen inmitten von Politik und Wirtschaft. Lasziv und gefährlich.
Jörg Fauser
Jörg Fauser wurde 1944 bei Frankfurt am Main geboren. Nach Abitur und abgebrochenem Studium lebte er längere Zeit in Istanbul und London. Er arbeitete u.a. als Aushilfsangestellter, Flughafenarbeiter, Nachtwächter. Ab 1974 widmete er sich hauptberuflich dem Schreiben. Seine Romane, Gedichte, Reportagen und Erzählungen sind eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen Literatur. Jörg Fauser verunglückte 1987 in der Nacht nach seinem Geburtstag tödlich bei München auf der Autobahn.
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»Der Fauser-Sound ist suggestiv und gerade wegen der extremen Szenerie ungemein stimmungsfördernd.«
Helmut Böttiger / Republik (Republik)
»Ein ebenso empfindsamer wie weltzugewandter, vor allem aber literarisch präzise arbeitender Autor.«
Dirk Hohnsträter / WDR3 (WDR3)
»Ein Kultautor, ein Dichter, dessen Wirkmächtigkeit in Werk und Leben ihren Ausdruck findet, der also doppelte Verehrung erfährt.«
Michael Köhlmeier / ORF (ORF)
»Was er schrieb, brannte sich ein.«
Der Spiegel (Der Spiegel)