Dies ist eine Liebesgeschichte. Addie Moore und Louis Waters wohnen nur ein paar Häuser voneinander entfernt und kennen sich seit vielen Jahren, wenn auch nicht besonders gut. Beide sind über siebzig, beide sind verwitwet und leben allein. Eines Abends klingelt Addie bei Louis und macht ihm einen Vorschlag: Ob sie nicht ab und zu die Nacht zusammen verbringen wollen? Denn nachts ist die Einsamkeit am schlimmsten. Es geht nicht um Sex, sondern um Nähe und Geborgenheit. Louis ist zunächst verblüfft, doch er will es versuchen. Bald geht er jeden Abend zu Addie und übernachtet bei ihr. Sie liegen im Dunkeln nebeneinander, unterhalten sich und lernen sich immer besser kennen. Zwischen den beiden entsteht eine innige Verbindung und schließlich auch eine Liebe. Dass die gesamte Kleinstadt sich das Maul über sie zerreißt, ist ihnen egal. Dass ihre Kinder die Beziehung nicht gutheißen, schon weniger – aber sie wollen sich ihr Glück dadurch nicht verderben lassen. Ein berührender und lebensweiser Roman über zweite Chancen und die Freiheit des Alters.
Holt, eine Kleinstadt in Colorado. Eines Tages klingelt Addie, eine Witwe von 70 Jahren, bei ihrem Nachbarn Louis. Sie macht ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag: ob er nicht ab und zu bei ihr übernachten möchte. Louis lässt sich darauf ein. Und so liegen sie Nacht für Nacht nebeneinander und erzählen sich ihre Leben. Doch ihre Beziehung sorgt für Aufsehen in dem Städtchen.
130 000 verkaufte Exemplare 2017 mit Jane Fonda und Robert Redford verfilmt
Kent Haruf
Kent Haruf, geboren 1943 in Colorado, war ein amerikanischer Schriftsteller. Alle seine sechs Romane spielen in der fiktiven Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado. Er wurde unter anderem mit dem Whiting Foundation Writers’ Award, dem Wallace Stegner Award und dem Mountains & Plains Booksellers Award ausgezeichnet. Sein letzter Roman, ›Unsere Seelen bei Nacht‹, wurde zum Bestseller und mit Jane Fonda und Robert Redford in den Hauptrollen verfilmt. Kent Haruf starb 2014.
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»Einer der großen Erzähler-Realisten aus Amerikas endlosen Weiten.«
Oliver Jungen / Frankfurter Allgemeine Zeitung (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
»Für mich ist Kent Haruf einer der großen amerikanischen Schriftsteller.«
Bernhard Schlink ()
»Haruf beherrscht die seltene Kunst, traurige Geschichten in einen schönen Roman zu verwandeln.«
Goslarsche Zeitung (Goslarsche Zeitung)
»Wie man mit Harufs Figuren fühlt, riecht, schmeckt, wie man mit ihren Augen in die Welt blickt, gehört zum Besten, was die Literatur in der letzten Zeit hervorgebracht hat.«
Christiane Müller-Lobeck / taz. die tageszeitung (taz. die tageszeitung)