Graf Henri Neville ist glücklich verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder, die wunderbar geraten sind. Nur die jüngste Tochter, die 17-jährige Sérieuse, ist unberechenbar. Da sie befürchtet, empfindungslos geworden zu sein, setzt sie sich lebensbedrohlichen Gefahren aus. Sie verletzt sich, um Schmerz wahrzunehmen, und beinahe wäre sie erfroren beim Versuch, Kälte zu spüren. Zur Sorge um seine Tochter kommt bald eine weitere hinzu: Eine Wahrsagerin prophezeit dem Grafen, er werde bei seinem demnächst stattfindenden Gartenfest jemanden töten. Obwohl sich das der freundliche Aristokrat beim besten Willen nicht vorstellen kann, fürchtet er sich doch davor, dass die Worte der Wahrsagerin in Erfüllung gehen könnten. Sérieuse hingegen sieht in dieser Prophezeiung ihre Rettung: Der Vater soll sie töten, denn sie will nicht mehr leben.
Die 17-jährige Tochter des Grafen Neville gibt Anlass zur Sorge. Eines Nachts wird sie im Wald halberfroren von einer Wahrsagerin aufgefunden. Als der Vater das Mädchen abholt, prophezeit ihm die Hellseherin, er werde demnächst einen Menschen töten. Die Tochter macht sich diese Weissagung zunutze. Sie versucht den Vater davon zu überzeugen, dass sie das perfekte Opfer ist.
Der Nr. 1-Bestseller aus Frankreich. 200 000 verkaufte Exemplare in Frankreich.
Amélie Nothomb
Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Ihre Romane erscheinen in über 40 Sprachen. Für ›Mit Staunen und Zittern‹ erhielt sie den Grand Prix de l'Académie française, für ›Der belgische Konsul‹ den Prix Renaudot 2021 und den Premio Strega Europeo. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.
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»Amélie Nothomb ist eine Meisterin darin, die dunklen Seiten des Menschen aufzuzeichnen, die Wunden, die wir einander zufügen.«
Kronen Zeitung (Kronen Zeitung)
»Amélie Nothomb ist Kult: Ihre Romane haben Millionenauflagen. In ihren Romanen geht es morbide und makaber zu, jedenfalls nicht moralisch und schon gar nicht brav.«
Martin Ebel / Tages-Anzeiger (Tages-Anzeiger)
»Diese kleinen, charmanten und auch bissigen Geschichten der französischen Autorin Amélie Nothomb sind immer wieder ein Lesefest.«
Rheinische Post (Rheinische Post)
»Nothomb ist eine Spielernatur, ihr Metier sind die Worte. Und sie beherrscht alle Tricks.«
Tina Schraml / Bücher (Bücher)