Benedict Wells Wells Vom Ende der Einsamkeit

Vom Ende der Einsamkeit

von Benedict Wells

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Beschreibung

Jules und seine Geschwister Marty und Liz sind grundverschieden, doch ein tragisches Ereignis prägt alle drei: Behütet aufgewachsen, haben sie als Kinder ihre Eltern durch einen Unfall verloren. Obwohl sie auf dasselbe Internat kommen, geht jeder seinen eigenen Weg, sie werden sich fremd und verlieren einander aus den Augen. Vor allem der einst so selbstbewusste Jules zieht sich immer mehr in seine Traumwelten zurück. Nur mit der geheimnisvollen Alva schließt er Freundschaft, doch erst Jahre später wird er begreifen, was sie ihm bedeutet – und was sie ihm immer verschwiegen hat. Als Erwachsener begegnet er Alva wieder. Es sieht so aus, als könnten sie die verlorene Zeit zurückgewinnen, doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein.
Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.
Über anderthalb Jahre auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Autor*in

Benedict Wells
Benedict Wells wurde 1984 in München geboren, zog nach dem Abitur nach Berlin und entschied sich gegen ein Studium, um zu schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vierter Roman, ›Vom Ende der Einsamkeit‹, stand mehr als anderthalb Jahre auf der Bestsellerliste, er wurde u.a. mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet. Benedict Wells’ Bücher sind in 40 Sprachen erschienen, sein neuester Roman ›Hard Land‹ wurde 2022 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Preis der Jugendjury ausgezeichnet. Benedict Wells lebt in Zürich.

Themen in »Vom Ende der Einsamkeit«

Bestseller Bewegend Einsamkeit Entwicklungsroman Erwachsenwerden Geschwister Glück Humor Identität Kindheit Lebensweisheit Liebe Liebesgeschichte Persönlichkeitsentwicklung Proust, Marcel

Stimmen zu »Vom Ende der Einsamkeit«

»Ein Ausnahmetalent in der jungen deutschen Literatur.«
Claudio Armbruster / ZDF (ZDF)

»Mann, kann der Mann schreiben! Benedict Wells ist wohl eines der größten Talente, das unser Land in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat. Er verfügt über diese Leichtigkeit des Schreibens, die jeden mit Neid erfüllt, der sich daran schon mal versucht hat. Wie selbstverständlich kommen seine Figuren daher, und wir wollen sofort mehr von ihnen wissen.«
Kester Schlenz / Stern (Stern)

»Benedict Wells hat einen wunderbar eigenen Ton gefunden, weder zu hart noch zu gefühlig, um unsere Zerbrechlichkeit, unser Scheitern, unsere Vergänglichkeit zu beschreiben.«
Nicolas Weill / Le Monde (Le Monde)

»Dem jungen Autor ist ein wunderbarer, ans Herz gehender, aber nicht gefühlsduseliger Roman gelungen.«
Susanne Helmer / Nürnberger Nachrichten (Nürnberger Nachrichten)

»Der Roman entwickelt einen Sog wie ein guter Krimi, lebensklug und voller Mitgefühl für seine Figuren. Mit Anfang dreißig schreibt Wells wie ein alter Meister.«
Martin Wolf / Literaturspiegel (Literaturspiegel)

»Ein gelungenes, philosophisches, kluges Buch von einem jungen Autor, der seine Leser nah, ganz nah, an den Abgrund des Lebens führt.«
Svenja Flaßpöhler / 3Sat (3Sat)

»Ein großes, alle erzählerischen Register ziehendes Buch, eine Tragödie, ein berührendes Epos. It's magic.«
Sabine Zaplin / Süddeutsche Zeitung (Süddeutsche Zeitung)

»Ein packender Familienroman, eine einfühlsame Liebesgeschichte, ein kluges Buch über Freundschaft. Gut aufgebaut und spannend erzählt.«
Daniela Hungbaur / Ausburger Allgemeine (Ausburger Allgemeine)

»Eine fesselnde, berührende, traurige Geschichte, die den Leser aber nicht traurig entlässt, so viel darf schon mal verraten werden. Dieser neue Roman ist sein Meisterstück.«
Claudio Armbruster / ZDF heute journal (ZDF heute journal)

»Eine kunstvolle und ungemein fesselnde Meditation über Leben, Verlust und Liebe.«
Ian McEwan / Autor von ›Abbitte‹ (Autor von ›Abbitte‹)

»Große deutsche Gegenwartsliteratur.«
Denis Scheck / WDR Fernsehen (WDR Fernsehen)

»Trotz des schweren Stoffs schafft es der Autor, weder in sentimentalen Kitsch abzurutschen noch seine Leser an den Rand der Depression zu schreiben – im Gegenteil.«
Peter Lawrenz / Schwäbische Zeitung (Schwäbische Zeitung)

»Unser Schicksal ist das, was aus uns geworden ist. Und was unter der Feder von Benedict Wells aus Jules und Alva wurde, ist große Erzählkunst. Das Ende des Romans ist vollkommen, berührend – und unvergesslich«
John Irving ()

Details

ISBN: 9783257244441
Verlag: Diogenes
Erscheinung: 26.09.2018

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