Haben Sie schon einmal den sanften Wind gespürt, wenn sechzigtausend Bienen ihre Flügel schlagen? Wussten Sie, dass Fledermäuse sich nicht nur untereinander, sondern auch mit Nachtfaltern – also ihrem Abendessen – unterhalten? Dass brave Haushunde sich in Kojotinnen verlieben können? Als nach dreißig Jahren ihre Ehe zu Ende ging, saß Sue Hubbell plötzlich allein auf ihrer Bienenfarm im nördlichen Missouri. Die Natur, die sie umgab, bedeutete nicht nur Trost (und viel Arbeit): Sie zeigte Sue Hubbell, dass es letztlich darum geht, seinen Platz darin zu finden. Mit lakonischem Humor berichtet die schreibende Imkerin von ihren fünf Jahreszeiten auf dem Land und öffnet uns die Augen für dessen Schönheit, Poesie und manchmal fast komisch anmutende Perfektion.
Sue Hubbell, ehemals Bibliothekarin in Rhode Island, dann Bienenzüchterin auf einer einsam gelegenen Farm in Missouri, zeigt uns mit feinem Humor und naturwissenschaftlicher Kenntnis, wie viel wir von Bienen, Insekten und Pflanzen lernen können, kurz: von den faszinierenden Beziehungen und Prozessen in der Natur.
Mit einem Nachwort von Literatur-Nobelpreisträger J. M. G. Le Clézio.
Sue Hubbell
Sue Hubbell, geboren 1935 als Tochter eines Botanikers, war Autorin zahlreicher Werke über Naturgeschichte und Bienenkunde. Ihre Bücher ›Leben auf dem Land‹ (›A Country Year‹) und ›A Book of Bees‹ wurden von der ›New York Times Book Review‹ als Notable Books of the Year ausgezeichnet. Sie schrieb regelmäßig Beiträge für Zeitschriften wie ›The New Yorker‹ und ›Smithsonian‹. Sue Hubbell starb 2018 in Bar Harbor, Maine.
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