Deutschland ist in zwei Welten geteilt: High-Tech-Städte mit selbstlenkenden Fahrzeugen und hochentwickelten Robotern im engmaschigen Netz staatlicher Kontrolle stehen Freien Gebieten gegenüber, in denen man naturnah in selbstverwalteten Kommunen lebt. An der Grenze zwischen diesen beiden Welten wird bei einem Konzert die Folksängerin Hati Boran entführt – angeblich vom neusten Roboter des Wendt-Konzerns, einst mittelständischer Zulieferer der süddeutschen Automobilindustrie. Gleichzeitig findet ein Überfall auf einen Transportkonvoi statt – die Beute sind hochwirksame Neobiotika gegen sich rasend schnell ausbreitende Seuchen. In einem komplizierten Geflecht aus Industriespionage, organisiertem Verbrechen, Tradition und Ethos ermittelt Hauptkommissar Bernd Aguilar. Doch die Lösung des spektakulären Falles bringt auch in seinem Leben eine unerwartete Wendung.
Statt Bruno Courrèges im heutigen Périgord ermittelt Hauptkommissar Bernd Aguilar im Deutschland von morgen. Sein engster Mitarbeiter: ein Roboter. Doch kann er diesem nach dem letzten Update noch trauen? Wer werden wir sein? In welcher Welt werden wir leben? Wie werden wir unser Geld verdienen? Was wird aus unseren Unternehmen? Wie bewegen wir Personen, Güter und Daten? Martin Walker hat unsere Chancen und Möglichkeiten zu einem atemberaubenden und realistischen Roman unserer Zukunft verdichtet.
Martin Walker
Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und war 25 Jahre lang bei der britischen Tageszeitung ›The Guardian‹. Heute ist er im Vorstand eines Think-Tanks für Topmanager in Washington. Seine ›Bruno‹-Romane erscheinen in 18 Sprachen.
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»Man hätte kaum eine Stunde in anregenderer Unterhaltung verbringen können als mit dem gebürtigen Schotten.«
Walter Meier / Neue Zürcher Zeitung (Neue Zürcher Zeitung)
»Martin Walker schafft es, eine ruhige südwestfranzösische Landschaft zu kreieren, die man riechen und schmecken kann.«
Jürg J. Aregger / Neue Luzerner Zeitung (Neue Luzerner Zeitung)
»Martin Walker versteht es blendend, Geschichte, Aktuelles, die politische Kultur Frankreichs und die ganz spezifische Denke der französischen Provinz immer wieder zu neuen spannenden Geschichten zu vermengen.«
Helmut Pusch / Südwest Presse (Südwest Presse)