Er heißt Arnolph Archilochos, ist Buchhalter von Beruf, genauer ›Unterbuchhalter eines Unterbuchhalters‹ in der Geburtszangenabteilung einer großen Firma. Des Alleinseins müde geworden, gibt Arnolph Archilochos eines Tages ein Heiratsinserat auf, dessen Text kurz und vielsagend lautet: ›Grieche sucht Griechin‹. Diese Heiratsannonce steht am Anfang einer übermütigen Liebesgeschichte. Denn das Wunder geschieht: Der dickliche Junggeselle mit seinen unzähligen Prinzipien und Hemmungen lernt das reizendste und schönste Mädchen kennen, das man sich erträumen kann. Nur einen Fehler hat sie. Doch verschweigen wir diesen Fehler lieber; denn zunächst einmal verlebt der Grieche mit seiner Griechin einen Märchensonntag. Alles Glück der Erde scheint er für sich gepachtet zu haben. Der Märchensonntag erlebt eine ebenso märchenhafte Fortsetzung: Der Unterbuchhalter eines Unterbuchhalters steigt zu höchsten Ehren empor, wird von jedermann in der Stadt gegrüßt und geachtet. Das dauert bis zu jenem Augenblick, da der Ahnungslose dahinterkommt, warum ihm dies alles widerfährt. Und hier wäre es an der Zeit, auf den Fehler der reizenden Chloé Saloniki zu sprechen zu kommen …
Arnolph Archilochos ist Unterbuchhalter eines Unterbuchhalters in der Geburtszangenabteilung einer großen Firma. Des Alleinseins müde geworden, gibt Arnolph Archilochos eines Tages ein Heiratsinserat auf, dessen Text kurz und vielsagend lautet: Grieche sucht Griechin. Und das Wunder geschieht: der dickliche Junggeselle lernt das reizendste Mädchen kennen, das man sich erträumen kann. Nur einen Fehler hat sie.
Friedrich Dürrenmatt
Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Bern und Zürich und lebte als Dramatiker, Erzähler, Essayist, Zeichner und Maler in Neuchâtel. Bekannt wurde er mit seinen Kriminalromanen und Erzählungen ›Der Richter und sein Henker‹, ›Der Verdacht‹, ›Die Panne‹ und ›Das Versprechen‹, weltberühmt mit den Komödien ›Der Besuch der alten Dame‹ und ›Die Physiker‹. Den Abschluss seines umfassenden Werks schuf er mit den ›Stoffen‹, worin er Autobiografisches mit Essayistischem verband. Friedrich Dürrenmatt starb 1990 in Neuchâtel.
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»Der Dialog mit Friedrich Dürrenmatt ist nicht zu Ende - er beginnt erst, und wir werden Mühe haben, in Friedrich Dürrenmatts mächtigem Schatten, ihn zu bestehen.«
Walter Jens ()
»Ein Klassiker zu Lebzeiten.«
Hans Haider / Die Presse (Die Presse)
»Friedrich Dürrenmatt ist ein Monument. Ein Koloss. Sein Ruhm ragt in die Welt hinaus. Einer der faszinierendsten Denker seiner Zeit. Und unserer Zeit. Ein zeitloses Genie.«
Stefan Zweifel / Schweizer Illustrierte (Schweizer Illustrierte)