Charlotte Brontë hat mit ›Jane Eyre‹ einen der feinsinnigsten Frauenromane überhaupt geschaffen. Fesselnd erzählt, gibt er tiefe Einblicke ins gesellschaftliche Leben des 19. Jahrhunderts und ist »neben ›David Copperfield‹ die getreueste Wiedergabe des Lebens in der englischen Literatur. Er ist weder nur der Bericht tiefgehender persönlicher Erfahrung noch ausschließlich die Feststellung einer neuen Haltung der Frau gegenüber in der Literatur. Er ist darüber hinaus von großer schöpferischer Phantasie« (Mary Hottinger). Jane Eyre ist eine Frau, die mit Sicherheit und Klugheit ihren Weg geht, die volle Gleichberechtigung von Mann und Frau als eheliche Grundlage fordert – und deshalb gegen puritanische Engstirnigkeit und moralische Verlogenheit anzukämpfen hat. Ein unerhört aktuelles Buch, das in alle Weltsprachen übersetzt, dramatisiert und acht Mal verfilmt wurde.
Jane Eyre ist eine Frau, die mit Sicherheit und Klugheit ihren Weg geht, die volle Gleichberechtigung von Mann und Frau als eheliche Grundlage fordert – und deshalb gegen puritanische Engstirnigkeit und moralische Verlogenheit anzukämpfen hat. Ein unerhört aktuelles Buch, das in alle Weltsprachen übersetzt, dramatisiert und vielfach verfilmt wurde.
Charlotte Brontë
Geboren am 21.4.1816 in Thornton, gestorben am 31.3.1855 in Haworth (Yorkshire), dort begraben. Ein leichtfüßiger Bruder, eine grämliche Tante, ein erblindender Vater, die trostlose Moorlandschaft um Haworth und die drückende Armut bestimmten das Leben der drei Schwestern Brontë. Um Französischlehrerin zu werden, reiste Charlotte nach Brüssel und verliebte sich unglücklich in den Leiter des Pensionats Héger. Eine eifersüchtige Madame Héger und ein unbeeindruckter Monsieur Héger ließen ihre Herzenshoffnungen scheitern. Zurück in Haworth, veröffentlichte sie 1846 gemeinsam mit ihren Schwestern Emily und Anne Gedichte. Sie versteckten ihr Geschlecht hinter dem Pseudonym Brüder Bell, um den Vorurteilen gegenüber Schriftstellerinnen zu begegnen; die Kritik lobte, aber niemand kaufte. Charlottes Roman ›Jane Eyre‹ hingegen zeitigte Ruhm, Geld und, als herauskam, daß eine Dame vom Lande ihn geschrieben hatte, einen Skandal.
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»›Jane Eyre‹, reizvoll an der Grenze zwischen Schmöker und echtem Kunstwerk, könnte auch ein durch den Film verwöhntes — oder verdorbenes — Publikum aufs kräftigste unterhalten und rühren.«
Klaus Mann ()
»Ihr Werk wurde — intuitiv und beinah unbewußt — mehr und mehr zum Lebensersatz, zu dem, was ›die Zeit füllt, die zwischen mir und dem Grab liegt‹, wie es eine ihrer Figuren sagte.«
David Cody ()
»Sogar wenn man ihr schriftstellerisches Wirken ausklammert, bilden die Lebensgeschichten der Brontë-Schwestern für sich genommen autonome Kunstwerke.«
Muriel Spark ()