Stendhal Stendhal Rot und Schwarz

Rot und Schwarz

von Stendhal

Eine Chronik des 19. Jahrhunderts

EUR 16,00

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Beschreibung

Julien Sorel, die Hauptfigur dieses Romans, verkörpert die revolutionäre Gesinnung des jungen Stendhal, dessen Widerstand gegen Zeit und Gesellschaft ihn zur Tartüfferie zwingt, wie auch seinen Hass gegen Klerus und Monarchie. Julien ist darüber hinaus Ausdruck jener Lebensanschauung, die die ›Jagd nach dem Glück‹, die Erfüllung des Strebens nach Selbsterhaltung und Selbstverwirklichung großangelegter Naturen jenseits einengender moralischer Schranken postuliert.

Autor*in

Stendhal
Eigentlich Henri Beyle (1783 geboren in Grenoble, gestorben 1842 in Paris), Funktionär der Napoleonischen Armee in Italien, Deutschland und Rußland, Schöpfer des Weltromans ›Rot und Schwarz‹, prophezeite, er werde nicht vor 1900 verstanden werden. Er hatte recht: Erst Taine – »keiner hat uns besser gelehrt, die Augen zu öffnen« – und Nietzsche – »einer der schönsten Zufälle meines Lebens« – haben seine Bedeutung erfaßt. Zu seinen Bewunderern zählten Balzac, Zola, Gorki, Gide, Valéry, Proust, Heinrich und Thomas Mann, Ortega y Gasset, Henry Miller, Walter Benjamin, Simenon, Alfred Andersch und viele mehr.

Themen in »Rot und Schwarz«

19. Jahrhundert Frankreich Gesellschaft Heuchelei Klassiker Klerus Napoleon Restauration Roman sozialer Aufstieg Widerstand

Stimmen zu »Rot und Schwarz«

»Der Gegensatz zwischen Stendhal und Henry Miller ist nur ein Scheingegensatz. Sie gehören zusammen.«
Alfred Andersch ()

Details

ISBN: 9783257209693
Verlag: Diogenes
Erscheinung: 28.04.1999

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