Knapp vier Jahrzehnte dauerte die Beziehung zwischen der Sklavin Sally Hemings und dem dritten Präsidenten der USA Thomas Jefferson, aus der sieben Kinder hervorgingen. Barbara Chase-Riboud – selbst eine schwarze Frau aus den Südstaaten – erzählt diese Geschichte so bewegend wie lebensnah: Sally wächst auf Jeffersons riesiger Plantage Monticello in Virginia auf. Als Kindermädchen seiner Töchter nimmt er sie mit nach Paris, wo sie die Freiheit kennenlernt. Doch sie verlieben sich ineinander, Sally wird schwanger und kehrt mit Jefferson nach Amerika zurück. Sechs weitere Kinder folgen. Die unbekannte, aber wahre Geschichte einer Frau zwischen Liebe und Hass, Zärtlichkeit und Grausamkeit, Freiheit und Sklaverei.
Über 200 Jahre wurde unter Verschluss gehalten, dass die wichtigste Frau an der Seite des dritten US-Präsidenten Thomas Jefferson seine Sklavin Sally Hemings war. Erst die international bekannte Künstlerin Barbara Chase-Riboud gab ihr mit diesem Roman eine Identität und ihre eigene Geschichte zurück. In ›Sally Hemings‹ zeichnet sie das Bild einer stolzen, eigenwilligen Frau, die statt Freiheit die Liebe wählte und zeitlebens um ihren Platz in Jeffersons Leben kämpfte.
Eine große Liebesgeschichte und ein noch größerer Skandal
Entdeckt von Toni Morrison und lektoriert von Jacqueline Kennedy
Barbara Chase-Riboud
Barbara Chase-Riboud, geboren 1939, ist eine US-amerikanische Autorin, Zeichnerin und Bildhauerin. Parallel zu ihrer international erfolgreichen Karriere in der bildenden Kunst wandte sie sich dem Schreiben zu. Zu ihren Lektorinnen zählten Toni Morrison und Jacqueline Kennedy, die 1979 die US-Edition von ›Sally Hemings‹ herausgab. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und lebt in Paris, Rom und auf Capri.
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