2014: Bei einem Abendessen mit engen Freunden trägt der Dichter Francis Blundy ein Gedicht zu Ehren seiner Frau Vivien vor. Niemand am kerzenbeleuchteten Tisch ahnt, dass noch Generationen später über dieses Gedicht spekuliert werden wird, denn die einzige Niederschrift bleibt unauffindbar. 2119: Ein Großteil der westlichen Welt ist überflutet, England nur noch ein Archipel. Der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe forscht über das frühe 21. Jahrhundert, insbesondere über Blundys Gedicht für Vivien. Fasziniert von den Möglichkeiten und der Freiheit der damaligen Zeit stößt er auf eine große Liebe und ein Verbrechen, das seine Vorstellung davon, was wir wissen können, völlig auf den Kopf stellt.
Ian McEwan
Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Seit seinem Welterfolg ›Abbitte‹ ist jeder seiner Romane ein Bestseller, viele sind verfilmt, zuletzt ›Am Strand‹ (mit Saoirse Ronan) und ›Kindeswohl‹ (mit Emma Thompson). Ian McEwan ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts, der American Academy of Arts and Sciences und Träger der Goethe-Medaille.
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»Ein so hochliterarischer wie engagierter Zeitdiagnostiker.«
Barbara Villiger Heilig / Neue Zürcher Zeitung (Neue Zürcher Zeitung)
»Ian McEwan gilt als einer der besten britischen Autoren der Gegenwart.«
Thomas David / Stern (Stern)
»Ian McEwan ist einer der abenteuerlustigsten und hinterlistigsten englischen Schriftsteller.«
Sylvia Staude / Frankfurter Rundschau (Frankfurter Rundschau)
»Der britische Autor schreibt klug, komplex, stilistisch brillant – und auch mal hinreißend grotesk.«
Nora Zukker / Tages-Anzeiger (Tages-Anzeiger)
»Ian McEwan ist jedenfalls einmal mehr ein großartiger, komplexer und überraschender Roman gelungen.«
Bettina Baltschev / NDR (NDR)