Warum stürzt man sich 40 Jahre nach dem Tod eines Autors nochmals auf sein Leben? Weil er ein Phänomen war, das nach wie vor Rätsel aufgibt. Weil er viele um sich herum prägte, inspirierte oder auch erzürnte, die sich auch nach so vielen Jahren genau erinnern und berichten wollen. Jörg Fausers Leben sollte nur 44 Jahre dauern, doch sein Werk, das Romane, Lyrik, Erzählungen, Kurzgeschichten, Hörspiele und Songexte umfasste, beschäftigt uns noch immer – sei es, weil wir ihn zum Linken verklären, zum Junkie stempeln, als Macho verkennen. Ambros Waibel und Matthias Penzel haben noch einmal mit Zeitzeugen, Freund:innen, Weggefährten gesprochen, haben Archive durchwühlt und neue Dokumente entdeckt. Und geben mit ihrem Buch Einblick in das Leben Fausers genauso wie in die Geschichte unserer Literatur und unseres Landes.
Wer war Jörg Fauser? Was hat ihn geprägt, gefuchst, wovon hat er geträumt und worüber geflucht? Matthias Penzel und Ambros Waibel gehen dem Rebellen und Junkie, dem Sohn und Menschen Jörg Fauser auf den Grund statt auf den Leim.
Matthias Penzel
Matthias Penzel, geboren 1966 in Mainz, war in London als Korrespondent tätig und Chefredakteur diverser Zeitschriften. Seit 2001 ist er freier Journalist und Dozent in Berlin und hat mehrere Bücher geschrieben und herausgegeben.
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»Biografie des Paten aller deutschsprachiger Pop-Literaten, Jörg Fauser, der dieser Tage 80 geworden wäre. Annäherung an einen Menschen, der zum Mythos wurde.«
Focus (Focus)
»Eine vielstimmige Erzählung, die die sprunghafte Existenz des Schriftstellers anschaulich rekonstruiert.«
Andreas Bernard / Der Spiegel (Der Spiegel)