»Wenn man für Zeitschriften arbeitet, hat man für eine gewisse Zeitspanne Geld und kann so den eigenen Schmus machen, wenn man das trennen will. Aber ich will das nicht trennen. Seit ich im Journalismus tätig bin, gibt es für mich keine Trennung«, so Jörg Fauser. Der vorliegende Band versammelt die Kolumnen, die der unkorrumpier-, aber nicht unbeeindruckbare Fauser unter anderem unter dem Namen Caliban und unter dem Titel Wie es euch gefällt für das Berliner Magazin ›tip‹ geschrieben hat. In diesen entlarvenden wie gewitzten Texten geht es um Box-Abende, einen Papst-Besuch, die Tagesschau und Touristenbootsausflüge, Bundestagswahlen, die Demokratie und – den Kulturbetrieb. Mit Nachworten von Ambros Waibel und Werner Mathes.
Box-Abende, ein Papstbesuch, die Demokratie, der Kulturbetrieb und der ganze wunderbare Zeitgeist – der vorliegende Band versammelt 55 entlarvende Kolumnen, die der unkorrumpier-, aber nicht unbeeindruckbare Fauser unter anderem unter dem Namen ›Caliban‹ für das Berliner Magazin ›tip‹ geschrieben hat. Mit Nachworten von Ambros Waibel und Werner Mathes
Mit Nachworten von Ambros Waibel und Werner Mathes
Jörg Fauser
Jörg Fauser wurde 1944 bei Frankfurt am Main geboren. Nach Abitur und abgebrochenem Studium lebte er längere Zeit in Istanbul und London. Er arbeitete u.a. als Aushilfsangestellter, Flughafenarbeiter, Nachtwächter. Ab 1974 widmete er sich hauptberuflich dem Schreiben. Seine Romane, Gedichte, Reportagen und Erzählungen sind eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen Literatur. Jörg Fauser verunglückte 1987 in der Nacht nach seinem Geburtstag tödlich bei München auf der Autobahn.
1970er 80er Jahre Berichte Berichterstatter Berlin Berliner Mauer Jörg Fauser Journalismus Journalist Kolumne Papst Reportage Reportagen Tourismus Wahlen
»Der Fauser-Sound ist suggestiv und gerade wegen der extremen Szenerie ungemein stimmungsfördernd.«
Helmut Böttiger / Republik (Republik)
»Ein ebenso empfindsamer wie weltzugewandter, vor allem aber literarisch präzise arbeitender Autor.«
Dirk Hohnsträter / WDR3 (WDR3)
»Ein Kultautor, ein Dichter, dessen Wirkmächtigkeit in Werk und Leben ihren Ausdruck findet, der also doppelte Verehrung erfährt.«
Michael Köhlmeier / ORF (ORF)
»Was er schrieb, brannte sich ein.«
Der Spiegel (Der Spiegel)