Edward Ashburnham, erstklassiger Soldat und perfekter englischer Gentleman, hat eine verhängnisvolle Schwäche: Er kennt keinen Skrupel in Herzensangelegenheiten. Die allertraurigste Geschichte – erzählt von Ashburnhams Freund, dem Ehemann, den er betrogen hat – konfrontiert mit bitterer Ironie die oberflächliche Idylle eines Kuraufenthalts zweier befreundeter Paare in Bad Nauheim mit den finsteren Geheimnissen von Ehebruch und Verrat. Ford Madox Fords bester Roman und ein Meilenstein in der Literatur des frühen zwanzigsten Jahrhunderts – heute noch so aktuell wie damals.
Am Vorabend des Ersten Weltkriegs verbringen die Ehepaare Ashburnham und Dowell alljährlich glückliche Tage in Bad Nauheim. Erst nach dem Tod seiner Frau entdeckt John Dowell, dass der Schein in all den Jahren getrogen hat, und er beginnt, den wahren Charakter seiner Freunde und seiner Frau zu erkennen. Ein bewegender Roman, der den Leser mit jedem seiner betörenden Sätze tiefer in das Labyrinth der menschlichen Seele lockt.
- Ein raffiniertes Meisterwerk des frühen 20. Jahrhunderts - Ein Lieblingsroman vieler Schriftsteller wie Graham Greene, Ian McEwan und Barbara Vine - Mit einem Nachwort von Julian Barnes und in revidierter Übersetzung
Ford Madox Ford
Ford Madox Ford, geboren 1873 in Merton (Surrey), entdeckte als Herausgeber der ›English Review‹ und der ›Transatlantic Review‹ eine junge Schriftstellergeneration, darunter D. H. Lawrence, Ezra Pound, H. G. Wells. Vor allem aber arbeitete er eng mit Joseph Conrad zusammen, mit dem er mehrere Bücher verfasste. An seinem 40. Geburtstag setzte er sich hin, »um zu zeigen, was er konnte«, und schrieb ›Die allertraurigste Geschichte‹. Ford starb 1939 in Deauville (Normandie).
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