»Ich bin keine Musikerin«, sagt Donna Leon. »Ich kann keine Noten lesen. Ich verstehe nichts von Musiktheorie. Ich bin Mitläuferin, ein Groupie, nennen Sie es, wie Sie wollen: Ich bin ein Herz mit ein Paar Ohren daran, das unter beinah gänzlichem Ausschluss anderer Musik seit über zehn Jahren Musik von Händel hört.« Beim Hören aber ist Donna Leon aufgefallen, dass es in Händels Musik von Tieren wimmelt, er in seinen Arien immer wieder Tiere in Töne umgesetzt hat. Was meinte Händel, wenn eine Schlange durch seine Arie zischelt oder wenn Heerscharen von Fröschen in die Gemächer des Königs eindringen? Donna Leon ist auf Spurensuche gegangen. Sie erzählt, wie Tiere seit jeher Phantasie, Glauben und Aberglauben beflügeln. Tiere und Töne zeigt eine neue Seite von Donna Leon: Sie ist nicht nur Musikliebhaberin, sondern auch eine Kennerin der Tiersymbolik in den mittelalter- lichen Bestiarien. Auch Michael Sowa haben die Tiere zu fabulierenden Bildern inspiriert. Eingespielt wurden die Arien von dem Händel-Spezialisten Alan Curtis mit dem Orchester ›Il Complesso Barocco‹. Divertimento fantastico!
Donna Leon liebt Händels Musik – und Tiere. In Händels Arien wimmelt es davon. Immer wieder hat er Tiere in Töne umgesetzt. Was meinte Händel, wenn eine Schlange durch seine Arie zischelt oder wenn Heerscharen von Fröschen in die Gemächer des Königs eindringen? Donna Leon ist auf Spurensuche gegangen. Sie erzählt, wie Tiere seit jeher Phantasie, Glauben und Aberglauben beflügeln.
Donna Leon
Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, arbeitete als Reiseleiterin in Rom und als Werbetexterin in London sowie als Lehrerin und Dozentin im Iran, in China und Saudi-Arabien. Die Brunetti-Romane machten sie weltberühmt. Donna Leon lebte viele Jahre in Italien und wohnt heute in der Schweiz. In Venedig ist sie nach wie vor häufig zu Gast.
18. Jahrhundert Alan Curtis Arie Barock CD Elefant Frosch Gesang Händel Händel-Arie Il Complesso Barocco Komponist Löwe Musik Nachtigall
»Donna Leon hat mit ihrem Commissario Brunetti eine ebenso sympathische wie intelligente und humane Figur erfunden, ein ebenbürtiges italienisches Pendant zum französischen Kollegen Maigret.«
Christa Hasselhorst / Die Welt (Die Welt)