Was Georges Simenon mit seinen atmosphärisch dichten Romanen ab den 1930er Jahren in Worte fasste, fingen die Fotografen Brassaï, Cartier-Bresson, Doisneau und Boubat mit ihren Kameras ein: Paris, die »Stadt der Lichter« mit ihren Bistros, den Künstlern am Montmartre und den Tanzlokalen an der Seine; Frankreich bis in seine fernsten Provinzen, von den Muschelzuchten in der Bretagne bis zu den Stränden der Côte d’Azur. In diesem prächtig ausgestatteten, stimmungsvollen Band treten ihre Fotos mit Zitaten aus den Maigret-Romanen in einen Dialog und lassen diese besondere, vermeintlich versunkene Welt der Zwischenkriegszeit wieder lebendig werden. Eine Hommage.
Kommissar Maigrets Paris und Simenons Frankreich, gesehen mit den Augen von zeitgenössischen Fotografen (Brassaï, Cartier-Bresson, Doisneau u.a.), unterlegt mit Texten von Georges Simenon. Das Geschenk für jeden Simenon- und jeden Frankreich-Fan.
Georges Simenon
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.
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»Georges Simenons Krimis sind phantastisch.«
Tomi Ungerer / Schweizer Buchhandel (Schweizer Buchhandel)
»Ich lese gerne die Kriminalromane von Simenon. Die erinnern mich an Cechov.«
William Faulkner ()
»Manche kommen und fragen mich: Was soll ich denn von Simenon lesen? – Ich antworte: alles.«
André Gide ()
»Simenon macht mit der Sprache, was Hitchcock mit den Bildern macht: ganz einfach eine Geschichte erzählen… Simenon macht süchtig. Nach zwei, drei Romanen kommt man von Simenon nicht mehr los.«
François Bondy ()
»Wahrscheinlich hat kein Autor des 20. Jahrhunderts so viele und so unterschiedliche Lese-Süchtige hinterlassen wie Georges Simenon.«
Roland Spiegel / Abendzeitung (Abendzeitung)
»Weil ich von Simenon hin und weg war, habe ich meinen ersten Kriminalroman ›Nicht frei von Sünde‹ geschrieben.«
John Banville ()