Der Minotaurus, ein Mischwesen – halb Stier, halb Mensch –, wird von König Minos in einem Labyrinth auf Kreta gefangen gehalten. Jahr für Jahr müssen ihm sieben athenische Jungfrauen und Jünglinge geopfert werden. Einer dieser Jünglinge ist Theseus. Dürrenmatt erzählt in seiner Ballade die griechische Sage neu als Tragödie des Menschen in einer labyrinthischen, undurchschaubaren Welt, auf der Suche nach einem erlösenden Gegenüber, einem Du.
Ein Klassiker wiederentdeckt. Mit Tuschelavis des Autors.
Friedrich Dürrenmatt
Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Bern und Zürich und lebte als Dramatiker, Erzähler, Essayist, Zeichner und Maler in Neuchâtel. Bekannt wurde er mit seinen Kriminalromanen und Erzählungen ›Der Richter und sein Henker‹, ›Der Verdacht‹, ›Die Panne‹ und ›Das Versprechen‹, weltberühmt mit den Komödien ›Der Besuch der alten Dame‹ und ›Die Physiker‹. Den Abschluss seines umfassenden Werks schuf er mit den ›Stoffen‹, worin er Autobiografisches mit Essayistischem verband. Friedrich Dürrenmatt starb 1990 in Neuchâtel.
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»Der Dialog mit Friedrich Dürrenmatt ist nicht zu Ende - er beginnt erst, und wir werden Mühe haben, in Friedrich Dürrenmatts mächtigem Schatten, ihn zu bestehen.«
Walter Jens ()
»Ein Klassiker zu Lebzeiten.«
Hans Haider / Die Presse (Die Presse)
»Friedrich Dürrenmatt ist ein Monument. Ein Koloss. Sein Ruhm ragt in die Welt hinaus. Einer der faszinierendsten Denker seiner Zeit. Und unserer Zeit. Ein zeitloses Genie.«
Stefan Zweifel / Schweizer Illustrierte (Schweizer Illustrierte)