Jürgen Weber, ein Bildhauer, dessen Werke an vielen Stellen der Welt stehen – Washington bis Nürnberg – trägt hier seine Erfahrungen vor, wie Formen Inhalte vermitteln. Er fragt nicht, warum wir meistens die Dinge sehen, wie sie sind, sondern was uns die Dinge darüber hinaus sagen, wie sie zu ihrem Ausdruck kommen. Aufgrund unzähliger Experimente als Künstler, aber auch durch Massenbefragungen kommt er zu einer neuen Theorie des Sehens, die nebenbei auch die alte Frage nach dem räumlichen Sehen umfassender beantwortet.
Jürgen Weber
Form Gestaltpsychologie Kunst Ornament Wahrnehmung visueller Cortex visuelles Gedächtnis