Erstmals gibt es eine umfassende Analyse aller Methoden juristischer Wissensrepräsentation aus der Sicht der Rechtswissenschaft wie der Informatik (insbes. Information Retrieval and Artificial Intelligence). Das Recht wird als Informationssystem mit rechtlich formalisierten Informationsprozessen gesehen. Für die nunmehr erforderliche begriffliche Indexierung und automatische Analyse von Rechtstexten in Information Retrieval-Systemen wird das begriffsbasierte Wissensmodell mit Einbeziehung der Rechtssprache vorgeschlagen. Die Wissensbasis enthält in formaler Form alle Textsegmente, die für eine weitere dogmatische Analyse von Bedeutung sind. Die Wissensakquisition wird mit Statistik und selbstorganisierenden Karten unterstützt, das Ergebnis der Textanalyse mit automatisch generierten Hypertextlinks präsentiert. Die vier Fallstudien im Völker- und Europarecht zeigen das große Potential dieser Methode.
Erich Schweighofer
Artificial Intelligence Europarecht Information Retrival Rechtsinformatik Völkerrecht Wissensrepräsentation automatische Textanalyse
Rezension zur Reihe". Winkler hat in der Schriftenreihe ‚Forschungen aus Staat und Recht‘ in einer großzügigen wissenschaftlichen Toleranz ein wissenschaftliches Diskussionsforum geschaffen, das sowohl für die Wissenschaft vom Staat als auch für die praktische Bewältigung der staatsrechtlichen Probleme anregend und befruchtend ist. Die ‚Forschungen aus Staat und Recht‘ sind seit mehr als 3 Jahrzehnten ein hochangesehenes wissenschaftliches Diskussionsforum und eine Möglichkeit, den wissenschaftlichen Nachwuchs, insbesondere zur Veröffentlichung von Habilitationsschriften zu fördern. Nach einem alten Sprichwort ‚Lob das Werk den Meister‘ die ‚Forschungen aus Staat und Recht‘ loben ihren Meister, loben Günther Winkler."OÖ Gemeinde-Zeitung
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