Die Kunst ist jener subversive Teil der Moderne, der deren selbstgezogene Grenze des Denkbaren als philosophische Avantgarde überschreitet. Die im Unsagbaren verborgenen Absichten der Moderne, ihre Beweggründe und Hoffnungen enthüllen sich als eine hartnäckig verfolgte Ideengeschichte in der Kunst. Dieses Buch unternimmt es, die Texte der Kunst in ihrer Hieroglyphik – auch für fachlich nicht vorgebildete Leser – verständlich zu machen, und Zusammenhänge über Epochen und Kunstarten hinweg aufzuzeigen. Eine Geschichte der Kunst ergibt sich daraus nur insofern, als sich die zentralen Ideen der Moderne, ihre immer wieder aufgenommene Bewegung zum Äußersten des Menschenmöglichen hin, ebenso wie ihr wiederholtes Scheitern in der Kontinuität der Kunst wiederfinden.
• Es gelingt dem Autor, die Texte der Kunst in ihrer Hieroglyphik auch für den Laien lesbar zu machen und Zusammenhänge in den kunstgeschichtlichen Epochen, Stilrichtungen und Kunstgattungen aufzuzeigen.
Hans Scheugl
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"... Ein wichtiger, lesbarer Überblick über die bekannt-unbekannte Moderne, der auch als nicht unwesentlicher Beitrag zur andauernden Debatte um die Postmoderne verstanden werden kann." (Anzeiger - Fachzeitschrift des österreichischen Buchhandels)
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