Günter Brus zählt als Aktionskünstler wie auch als Zeichner-Dichter zu den wichtigsten Protagonisten der österreichischen Kunst nach 1945. Sein druckgrafisches Werk, das erst in den letzten Jahren Aufmerksamkeit erfahren hat, wird in dieser Publikation erstmals umfassend und großformatig präsentiert. Gezeigt werden Radierungen und Lithografien aus den Jahren 1971 bis 2007, die von der Kunst- und Literaturhistorikerin Johanna Schwanberg, dem Kunstdrucker Kurt Zein und der Galeristin Heike Curtze in ihren Beiträgen näher beleuchtet werden.
Günter Brus zählt sowohl als Aktionskünstler als auch als Zeichner-Dichter zu den wichtigsten Protagonisten der österreichischen Kunst nach 1945
Ganzseitige Abbildungen der Radierungen und Lithografien von 1971 bis 2007
Günter Brus schrieb Kunstgeschichte: Als Aktionskünstler schuf er neben seinen Aktionen, Zeichnungen, Bild-Dichtungen und Schriften ein spannendes druckgrafisches Werk, das diese Publikation erstmals umfassend großformatig präsentiert. Die Druckgrafik kommt der Arbeits- und Denkweise von Günter Brus sehr nahe. Stärker als die Handzeichnung schließt die Technik der Radierung – durch den Akt des aggressiven Metallverletzens – stärker an seine Aktionskunst an. Ihm komme es allein auf die "Intensität des gegebenen Metalls" an, so Günter Brus. Beiträge der Kunst- und Literaturhistorikerin Johanna Schwanberg, des Kunstdruckers Kurt Zein und der Galeristin Heike Curtze beleuchten die Radierungen und Lithografien der Jahre 1971 bis 2007.
J. Schwanberg
Druckgrafik Günter Brus Lithografie Radierung etching