„Umweg nach Buckow" enthält eine Vielzahl von Essays Ernst Strouhal’s aus den letzten Jahren, die sich der Themen Literatur, Spiel, Kunst, Politik und Reise annehmen. Auf unterschiedliche Art und Weise tragen die Texte, die sich programmatisch als „Bildunterschriften" verstehen, dem zusehends beliebigen „iconic turn" in den Medien und Kulturwissenschaften Rechnung, und reflektieren diesen kritisch. Auch wenn sich der Blick des Autors jeweils am Detail des Bildes und der Quelle entwickelt, so gilt das Interesse der Gegenwart. Das Spektrum des Bandes ist weit: Es reicht von der Begegnung des Autors mit Defoes Robinson, über Fragonard und die Kunst der Rätselmacher bis Arnold Schönberg, Marcel Duchamp und Bert Brecht.
Gibt Antwort auf die Frage, wie Bild und Text zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen
„Umweg nach Buckow" enthält eine Vielzahl von Essays Ernst Strouhal’s aus den letzten Jahren, die sich der Themen Literatur, Spiel, Kunst, Politik und Reise annehmen. Auf unterschiedliche Art und Weise tragen die Texte, die sich programmatisch als „Bildunterschriften" verstehen, dem zusehends beliebigen „iconic turn" in den Medien und Kulturwissenschaften Rechnung und reflektieren diesen kritisch. Auch wenn sich der Blick des Autors jeweils am Detail des Bildes und der Quelle entwickelt, so gilt das Interesse der Gegenwart. Das Spektrum des Bandes ist weit: Es reicht von der Begegnung des Autors mit Defoes Robinson, über Fragonard und die Kunst der Rätselmacher bis Arnold Schönberg, Marcel Duchamp und Bert Brecht.
Bildunterschrift Bildwissenschaft Essay Hermeneutik Kultur Kunst Lesebuch Raum Valenz Ästhetik
„Übungen in Eleganz und Diskretion: Die Essays von Ernst Strouhal in der ‚Edition Transfer’ zitieren Wunderdinge aus vielen Zeiten und Orten herbei. – Als einer der elegantesten und klügsten Essayschreiber des Landes … reflektiert er über das Leben in einer Welt, die alle Utopien eingebüßt hat … Dass ein Buch, das sich so wenig an den lärmenden Markt- und Massengeschmack anbiedert, dafür aber der Logik seiner Themen in bestechender Genauigkeit folgt, in der ihm gebührenden Form erscheinen kann, ist der ‚Edition Transfer’ und ihrem Herausgeber Christian Reder zu danken, welcher sich das Zusammenkommen des scheinbar Disparaten und die Überschreitung von Fachgrenzen zu Aufgabe gemacht hat: ‚Alles Weitere bleibt offen.’"
Christoph Winder, Der Standard, Wien
"Leise und um Genauigkeit bemüht erscheint nicht nur Strouhals leibhaftige, sondern auch seine verbuchstäblichte Stimme – jene, die aus der Sammlung seiner im Lauf der vergangenen zehn Jahre entstandenen Texte mit dem Titel ‚Umweg nach Buckow’ spricht. – Strouhals Schreiben ist mitnichten ein bloßes Aufzeichnen, sondern sammelt Spuren und beginnt Erinnerungsschichten freizulegen, um schließlich die Form des Vergessens genauer zu bestimmen, die einer Verständigung über das Geschehene entgegensteht."
Helmut Neundlinger, Datum. Seiten der Zeit, Wien