Kann Kunst als ein Mittel zur Veränderung oder zum Widerstand gegen hegemoniale Macht genutzt werden? Der Band bietet dazu ein breites Spektrum künstlerischer und essayistischer Positionen. Dabei werden Werke von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart präsentiert und Themen wie die Nachwirkungen des Holocaust, der Ungarn-Aufstand und die Migration betrachtet. Der Band versammelt Beiträge internationaler Autoren über die Verflechtung von Kunst und Politik und begleitet die Ausstellung Kunst + Politik im MUSA Museum auf Abruf, Wien (4.7.–10.10.2008).
Kunst als Artikulationsmittel für gesellschaftliche und politische Anliegen
Beiträge internationaler Autoren über die Verflechtung von Kunst und Politik u.a. in Chile, Russland und der Türkei
Ausstellung Kunst + Politik: 4. Juli bis 10. Oktober 2008, MUSA Museum auf Abruf, Wien
Kann Kunst als ein wirksames Mittel zur Veränderung oder zum Widerstand gegen hegemoniale Macht genutzt werden? Welche Formen sollte eine solche Kunst annehmen? Und in welchem Kontext kann sie wirksam auftreten, um politische Brisanz zu entfalten? Der vorliegende Band zeigt anschaulich die Wechselwirkungen zwischen künstlerischem Schaffen und politischen Systemen auf und zeichnet dabei nach, wie spannungsvoll die beiden Instanzen miteinander verbunden sein können.
Hedwig Saxenhuber
Art Kunst Macht Politics Politik V109 Veränderung Widerstand alteration power resistance