„Die Donauraum-Strategie soll eine bessere Koordination der relevanten Akteure, Programme und Aktivitäten und damit einen Mehrwert für die Entwicklung dieses Raumes insgesamt erzielen.“
Erhard Busek, Vielfalt im Donauraum
“New forms of cooperation in the 21st century should harmonise the economic policy of rural development plans, environmental, tourist and other policies – not only at state level but more often at local and county levels. They should enable a considerably wider range of activities and more possibilities for developing both the smaller region in the neighbouring countries and the entire macro-region.”
Edita Stojic Karanovic, The Role of Civil Society in the Implementation of the EU's Strategy for the Danube Region (Possibilities and Limitations)
Das vorrangige Ziel der zweiten makroregionalen Strategie der EU ist es, durch bessere Kooperation in einer Region als Katalysator für die Weiterentwicklung der gesamten EU im Rahmen der Kohäsionspolitik zu wirken. Damit soll nicht nur die Stabilität in der gesamten Region gefördert, sondern auch der sinkenden Akzeptanz der EU positiv entgegengewirkt werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die EUSDR durch spürbare und erlebbare Erfolge bei den Menschen, die in diesem für die Gesamtentwicklung Europas tragenden Raum leben, auch ankommt.
Etwas mehr als ein Jahr nach Beginn der Implementierungsphase initiierte das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) vor diesem Hintergrund gemeinsam mit der Donau-Universität Krems eine internationale Konferenzreihe, die seither jedes Jahr einen kritischen Blick auf die Entwicklung der EUSDR wirft. Die vorliegende Publikation enthält Beiträge von Vortragenden zweier Konferenzen, die 2013 und 2014 abgehalten wurden. Sie spannt einen Bogen zwischen zwei großen Themenblöcken und stellt außerdem beispielhafte grenzüberschreitende Initiativen, Maßnahmen sowie Projekte, die sich mit dem Donauraum befassen, vor.
Mit Beiträgen von Gudrun Biffl, Erhard Busek, Josef Kirchengast, Ivan Leban, Danica Purg, Edita Stojic Karanovic, Verena Winiwarter et al.
Susan Milford
Mag. Dr. Susan Milford studierte Dolmetsch (Englisch und Ungarisch) sowie Ungarisch und Politikwissenschaften in Wien. Seit 2002 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM), seit 2008 Geschäftsführerin.
Donauraum EU Forschungskooperation