Der Vandalenkönig Hunerich trat seine Herrschaft wenige Monate nach der Auflösung des Weströmischen Reiches an. Nach der Abdankung des letzten Kaisers kam die weströmische Münzproduktion zum Erliegen. Dadurch entstand in der Westhälfte des Mittelmeeres automatisch ein Vakuum an frischen Münzen. Diese Lücke schloss Hunerich, indem er das vandalische Geld durch Vervielfachung der eigenen Münzproduktion zu einer eigenen Währung aufwertete. Wie diese Währung der Vandalen geheißen hat, ist bislang unbekannt. Da jede von Hunerich in Umlauf gebrachte Münze mindest 1 Getreidähre aufweist, bezeichne ich diese neue Währung als "Getreidemünzen".
Herbert Pelz
Geboren in Korneuburg/NÖ, Schule und Universität in Wien, seit 1984 Immobilienverwalter, ab 1990 Immobilienmakler, seit 1997 konzessionierter Gewerbebetrieb (Verwalter, Makler, Gutachter). Private Vandalenforschung.
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