Ein hochpolitisches Drama von antikischer Wucht
In einem unaufhaltsamen Sprachstrom lässt die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek diejenigen zu Wort kommen, die keine Stimme haben – die zahllosen Flüchtenden, die über das Mittelmeer nach Europa kommen. Sie suchen Schutz und treffen auf Ablehnung und Zynismus. Empathie und Menschlichkeit wie in Aischylos’ Drama Die Schutzflehenden? – Fehlanzeige!
Mit einem Nachwort von Uta Degner.
Empfehlung ab Klasse 12
Elfriede Jelinek
Elfriede Jelinek, geb. 1946, wuchs in Wien auf. Für ihr literarisches Werk, das Romane ebenso umfasst wie Theaterstücke, Lyrik, Essays, Übersetzungen, Hörspiele, Drehbücher und Opernlibretti, erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Georg-Büchner-Preis, den Franz-Kafka-Literaturpreis, viermal den Mülheimer Dramatikerpreis sowie den Nestroy-Theaterpreis für ihr Lebenswerk. Nachdem ihr bereits 2004 der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde, erhielt sie 2024 mit der Ernennung zum Commandeur des Ordre des Arts et des Lettres den höchsten Kulturpreis Frankreichs. Mittlerweile ist Jelinek die meistgespielte deutschsprachige Dramatikerin.
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