»Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!«
Buntes Laub, Erntedank und Regendunst – diese und viele weitere herbstliche Eindrücke inspirierten Theodor Storm zu seinen Gedichten, Erzählungen und Novellen. Seien es die wellenumtosten Deiche im Schimmelreiter oder aber ein Gedicht über die Apfelernte: In den Texten Storms zeigt sich die goldene Jahreszeit in all ihren Formen und Facetten.
Theodor Storm
Theodor Storm (1817–1888) ist durch stimmungsstarke Lyrik und Novellen hervorgetreten. Sein Werk ist dem Realismus zuzuordnen, prägend sind Natur- und Gefühlsschilderungen, eine zunehmende Rolle spielen im Lauf des Schaffens gesellschaftliche und psychologische Konfliktsituationen, auch in historischen Zusammenhängen.
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