Die erste weibliche Stimme der europäischen Literatur
Fragmentarisch, unvermittelt, gefühlsbetont: Sapphos Texte wirken beinahe wie moderne Poesie. Ob man in der Dichterin ein antikes Ausnahmegenie sieht oder sie als Vorkämpferin des Feminismus oder Ikone sexueller und politischer Befreiung überhöht – Zugänge zu ihr gibt es viele.
Die Ausgabe versammelt die Highlights aus den erhaltenen Gedichten und Fragmenten und präsentiert jeweils das griechische Original mit deutscher Übersetzung sowie anschließender Interpretation.
Eine Einführung des Übersetzers Anton Bierl sowie Interviews sind vorangestellt: Margarita Tsomou blickt aus der Perspektive des heutigen Feminismus auf Sappho und ihre Texte, Marion Poschmann durch die Brille einer zeitgenössischen Lyrikerin.
Sappho
Sappho gilt als die erste Dichterin der westlichen Welt. Auf Lesbos scharte sie um das Jahr 600 v. Chr. Mädchen um sich und bildete sie aus, um sie auf ihre Rolle als Ehefrauen vorzubereiten. Ihre Dichtung spielte in dieser Ausbildung eine zentrale Rolle.
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