Karl Valentin (1882–1948), der zeitweise vergessene Münchner Volkskünstler, zählt mit seiner unbändigen Lust an Wortakrobatik und Sprachspiel zu den großen deutschen Komikern. Er war ein begnadeter Humorist und Meister der Groteske. Bertolt Brecht, Thomas Mann, Kurt Tucholsky oder Samuel Beckett schätzten und bewunderten ihn zu Lebzeiten. Herbert Achternbusch, Urs Widmer und Christoph Schlingensief bezogen sich auf Valentin nach seiner Wiederentdeckung.
Karl-Heinz Göttert und Ralf Drost führen durch das Werk, präsentieren die irrwitzigsten Monologe und Dialoge, absurde Couplets, groteske Szenen und Autobiographisches.
»Wie die Maler heute malen
Wie der Dichter heute dicht’
So will ich jetzt humoristeln
Ob es gut ist, oder nicht.«
Ralf Drost
Autobiographisches So ein Zirkus Lumpereien Mein Filmpech Die Liesl Couplets Neue Stumpfsinn-Verse »Lorelei« Expressionistischer Gesang Ich bin der Ritter Unkenstein Wenn ich einmal der Herrgott wär Monologe Das Aquarium Ich bin ein armer magerer Mann