Nikolas Hächler Hächler Ostrom-Byzanz zwischen Resilienz und Vulnerabilität

Ostrom-Byzanz zwischen Resilienz und Vulnerabilität

von Nikolas Hächler

Bedeutung, Gebrauch und Transformation staatlicher Herrschafts- und Verwaltungsstrukturen unter Kaiser Herakleios (610–641)

EUR 139,95

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Beschreibung

Die Herrschaft des Herakleios (610–641) zeichnet sich durch eine Reihe von Krisen und unerwarteten Triumphen für den oströmisch-byzantinischen Staat aus. Die Untersuchung fragt (1) nach der Gewichtung von Krisen und Katastrophen durch die Zeitgenossen, (2) nach den Maßnahmen zur Generierung wirtschaftlicher, militärischer, ideologischer und personeller Resilienzressourcen zur Überwindung staatlicher Vulnerabilitäten sowie (3) nach den kurz-, mittel- und langfristigen Folgen dieser Handlungen für den oströmisch-byzantinischen Staat. Es zeigt sich, dass es dem Regenten unter Ausnutzung noch funktionierender Herrschafts- und Verwaltungsstrukturen gelang, den Angriffen der Perser zu trotzen. Die anschließende Siegeseuphorie ob des wundersam anmutenden Sieges, die in der kaiserlichen Selbstinszenierung zusätzlich überhöht wurde, trug dann aber wesentlich dazu bei, dass der plötzliche Aufstieg der Muslime nicht rechtzeitig registriert wurde. Kurzfristig erfolgreiche Resilienzmaßnahmen führten damit mittel- und langfristig zu neuen Vulnerabilitäten für das Reich.


Autor*in

Nikolas Hächler

Themen in »Ostrom-Byzanz zwischen Resilienz und Vulnerabilität«

Roman Empire Late Antiquity Herakleios Oströmisches Reich Spätantike

Stimmen zu »Ostrom-Byzanz zwischen Resilienz und Vulnerabilität«

Details

ISBN: 9783119147187
Verlag: De Gruyter
Erscheinung: 02.02.2026

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