Wie verändert die digitale Transformation den Umgang mit historischen Quellen? Welche neuen Kompetenzen benötigen Studierende und Forschende, um digitale Daten, Methoden und Infrastrukturen kritisch, rechtssicher und verantwortungsvoll zu nutzen?
Der Band bietet eine umfassende Einführung in die historische Propädeutik im digitalen Zeitalter. Er verbindet grundlegende Überlegungen zur digitalen Quellen- und Datenkritik mit praxisnahen Anleitungen, aktuellen Debatten und anschaulichen Fallstudien. Im Mittelpunkt stehen die Veränderungen historischer Erkenntnisprozesse durch digitale Objekte und digitale Kommunikationsmedien, durch computergestützte Analyseverfahren und Künstliche Intelligenz.
Die Beiträge zeigen, wie nachhaltiges Forschungsdatenmanagement gelingt, welche rechtlichen und ethischen Anforderungen bei der Arbeit mit historischen Daten zu beachten sind und wie sich die besonderen analytischen, sprachlichen und kulturellen Herausforderungen der Area Studies bewältigen lassen. Fallstudien zu Briefen, Zeitungen, Urkunden, Ego-Dokumenten, audiovisuellen Quellen und Karten sowie zu genuin digitalen Quellen wie E-Mails und Social-Media-Beiträgen eröffnen konkrete Zugänge für Forschung und Lehre.
Damit bietet der Band Orientierung, methodische Sicherheit und praktische Werkzeuge für eine reflektierte Geschichtswissenschaft unter digitalen Bedingungen. Er richtet sich an Studierende und Lehrende der Geschichtswissenschaft, der historisch arbeitenden Area Studies und der Informationswissenschaften und eignet sich gleichermaßen als Grundlagenwerk, Lehrbuch und Begleiter für die wissenschaftliche Praxis.
Digitale Quellenkritik Forschungsdatenmanagement Geschichtswissenschaften Area Studies digital source criticism research data management historical disciplines area studies