Das Buch stellt die Kurzprosa des jüdischen Schriftstellers Ernst Weiß (1882?1940) in den Mittelpunkt, indem sie diesen spezifischen Werkausschnitt des Romanciers typologisiert, seine Thematik bestimmt und in sechs Interpretationsskizzen einen Erzähltypus herausarbeitet, der als parabolisch bezeichnet wird. Die Studie erläutert Weiß' Position zur Existenz- und Erkenntnisproblematik, den Begriff der parabolischen Erzählkonzeption und zeigt die narrativen Merkmale dieser Konzeption auf.
Christiane Dätsch
History of Literature/Germany Short Prose Weiss, Ernst Weiß, Ernst Kurzprosa Literaturgeschichte / Deutschland