Anja Blanke Blanke Der Kampf um Chinas kollektives Gedächtnis

Der Kampf um Chinas kollektives Gedächtnis

von Anja Blanke

Offizielle und inoffizielle Narrative zur Kampagne gegen Rechtsabweichler (1957–58)

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Beschreibung

Seit dem Tode Mao Zedongs im Jahr 1976 kämpft die Kommunistische Partei Chinas um einen innerparteilichen und gesellschaftlichen Konsens zum Umgang mit ihren eigenen „historischen Fehlern". Immer wieder werden offizielle Narrative sowohl durch zivilgesellschaftliche Akteure als auch aus dem Inneren der Partei heraus in Frage gestellt bzw. kritisiert. Anhand der Entwicklung unterschiedlicher offizieller und inoffizieller Narrative zur Kampagne gegen Rechtsabweichler (1957–1958) lässt sich erkennen, dass der Kampf um das kollektive Gedächtnis, insbesondere im China unter Xi Jinping, eine langanhaltende zentrale politische Herausforderung für die nachhaltige Stabilisierung der Herrschaftslegitimation der KPCh darstellt.


Autor*in

Anja Blanke

Themen in »Der Kampf um Chinas kollektives Gedächtnis«

Geschichtspolitik der KPCh konkurrierende Narrative historischer Nihilismus Kampf gegen das Vergessen Competing narratives historical nihilism fight against forgetting historical politics of the CPC

Stimmen zu »Der Kampf um Chinas kollektives Gedächtnis«

"Anja Blanke arbeitet überzeugend, fakenbasiert und detailreich heraus, dass die offizielle Bewertung der "Kampagne gegen Rechtsabweichler" seit der Verabschiedung der Resolution immer wieder infrage gestellt wurde." Michael Staack in: FAZ, 12.10.2012, 6.
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Details

ISBN: 9783110719406
Verlag: De Gruyter Oldenbourg
Erscheinung: 19.04.2021

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