Christine Rühling Rühling Spekulation als Poesie

Spekulation als Poesie

von Christine Rühling

Ästhetische Reflexion und literarische Darstellung bei Schiller und Hölderlin

EUR 99,95

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Beschreibung

Schiller und Hölderlin gehören um 1800 zu einer Gruppe von Autoren, die ihre literarästhetische Position in Abgrenzung zur zeitgenössischen Philosophie bestimmen. Sie grenzen die ästhetische Erfahrung vom theoretischen Zugriff der Philosophie ab und rücken die Fähigkeit der Dichtung, abstraktes Denken darstellen zu können, in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen. Die Überzeugung, Kunst und insbesondere Literatur könne aufgrund ihrer Darstellungsqualität eindringlicher auf den Rezipienten wirken als abstrakte Argumentation, hat Konsequenzen für die Auswahl der dargestellten Themen, die formale Gestaltung der literarischen Texte und die Aneignung von Gattungstraditionen. Ausgehend von einer vergleichbaren Argumentationsfigur wenden Schiller und Hölderlin unterschiedliche Mittel an, um spekulative Gedankengebäude in literarische Sprachformen zu übersetzen. Die vorliegende Arbeit rekonstruiert die leitenden theoretischen Positionen beider Autoren und untersucht anhand exemplarischer literarischer Beispiele – Schillers „Die Jungfrau von Orleans“ und Hölderlins Elegien – den Zusammenhang zwischen ästhetischer Reflexion und literarischer Darstellung.

Autor*in

Christine Rühling

Themen in »Spekulation als Poesie«

Aesthetics in literature von Schiller Friedrich Hölderlin Schiller Friedrich von Ästhetik/ i.d. Literatur

Stimmen zu »Spekulation als Poesie«

Details

ISBN: 9783110367010
Verlag: De Gruyter
Erscheinung: 24.02.2015

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