Die Korrespondenzen des Jean-Paul-Kreises orientieren sich an der Idee einer "Simultanliebe". Nach den Möglichkeiten einer philologischen Repräsentation dieser Idee zu fragen bedeutet, die editorische Praxis in ihren Voraussetzungen und Implikationen zur Basis der Theoriebildung zu machen. Dies wiederum führt auf den Entwurf einer "theoretischen Philologie", die in der Diskussion über das Verhältnis von Literatur- und Kulturwissenschaft eine neue Position markiert.
Jörg Paulus
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