Wovor hast du Angst, wenn du nach deinen Wurzeln suchst? Eine berührende, moderne jüdische Familiengeschichte aus der Sicht einer jungen Frau. Behutsam und mit Humor erzählt Anna Brynhildsen von Geheimnissen, Lügen und den komplizierten Familienbanden, die ihre Figuren zusammenhalten. Eine ergreifende, existenzielle Geschichte über ein Wochenende, das auf seine Weise das ganze Leben umfasst.
Sara ist schwanger und weiß nicht, wie es weitergehen wird. Ausgerechnet jetzt will ihr Onkel Mats mit ihr und ihrer geliebten jungen Cousine Evi nach Berlin fahren – um den Stolperstein zu besuchen, der ihren Familiennamen trägt. Saras und Evis Großmutter war mit einem Kindertransport aus Berlin nach Schweden gerettet worden; ihre Aufzeichnungen möchte Mats nun dem Jüdischen Museum übergeben. Unverbrüchlich in ihrer Zusammengehörigkeit wissen Sara, Evi und Mats zugleich, dass sie sich auf dünnerem Eis bewegen als andere Familien. Und jeder von ihnen hat seine eigenen Zukunftsagenda im Gepäck.
»Anna Brynhildsen schreibt modern, bewegend und lang nachhallend über die Wirkung von Familiengeschichte auf die nachfolgenden Generationen.« Trude Teige
Mit Präzision und Einfühlungsvermögen navigiert Anna Brynhildsen zwischen der allgegenwärtigen menschlichen Erfahrung, dass die Entscheidungen früherer Generationen das Leben der heutigen beeinflussen, und den Besonderheiten der jüdischen Familienerfahrung.
Die Entdeckung aus Schweden.
Anna Brynhildsen
Anna Brynhildsen, geboren 1992, setzt sich in ihrem Roman mit jüdischer Identität, Familie, Beziehungen und Zugehörigkeit auseinander. Ihre Großmutter wurde mit einem Kindertransport aus Berlin nach Stockholm evakuiert, konnte aber selbst nie über das Schicksal ihrer Familie sprechen. Anna Brynhildsen wuchs in Linköping auf, studierte Literaturwissenschaft und Kreatives Schreiben in Lund und lebt heute in Malmö, dem Zentrum jüdischen Lebens in Schweden.
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[...] locker, kühn und unerbittlich
Tina Rausch ()
[...] eine wunderbare Familiengeschichte: Im Ton lakonisch, auch mal bitter gehalten, in den Schilderungen absolut scharf gestellt und zugleich frei von leichtgläubigem Trost, [...] deshalb voller Hoffnungskraft.
Frank Keil ()
Ergreifende Erzählung
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Meisterinnenhaft!
Gilbert Waldner ()