Monika Maron Maron Artur Lanz

Artur Lanz

von Monika Maron

Roman

EUR 19,99

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Beschreibung

Monika Marons Roman »Artur Lanz« entwirft ein ebenso provokantes wie differenziertes Stimmungsbild einer Gesellschaft, die sich dem Mainstream unterwirft.
Artur Lanz, der seinen Namen der Schwärmerei seiner Mutter für die Artus-Legende verdankt, ist kein heldenhafter Mann. Erst durch die kühne Rettung seines Hundes entdeckt er das unbekannte Glück der Opferbereitschaft. Er fragt nach dem Ursprung dieses Glücks und sucht die Wiederholung.
Charlotte Winter, die im Alter anfängt, Geschichten zu schreiben, lernt Artur Lanz zufällig kennen. Sie wird Zeugin seiner Bewährungsprobe, als er sich nach einer streitbaren politischen Äußerung seines Freundes zwischen Mut und Feigheit entscheiden muss.
Was darf gesagt werden und was nicht? Dieser Frage spürt Monika Maron mit ihren Geschichten, Figuren und ihrem unverwechselbaren Erzählton nach.

Autor*in

Monika Maron
Monika Maron ist 1941 in Berlin geboren, wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane, darunter »Flugasche«, »Animal triste«, »Endmoränen«, »Ach Glück« und »Zwischenspiel«, außerdem mehrere Essaybände, darunter »Krähengekrächz«, und die Reportage »Bitterfelder Bogen«. Zuletzt erschienen die Romane »Munin oder Chaos im Kopf« (2018) und »Artur Lanz« (2020). Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Kleist-Preis, der Carl-Zuckmayer-Medaille, dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg, dem Deutschen Nationalpreis und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen.Literaturpreise:unter vielen anderen:Kleist-Preis 1992Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg 2003Ida-Dehmel-Literaturpreis 2017

Themen in »Artur Lanz«

deutsche Literatur Artus-Sage Artus-Legende Gesellschaftskritik Helden Debatte Mainstream Widerstand Zivilcourage Redefreiheit Anspruchsvolle Literatur Artusroman Heldentum Berlin Mut

Stimmen zu »Artur Lanz«

Mit ihrem Lebenshintergrund der jugendlichen DDR-Dissidentin [...] bietet Monika Maron hier auf brillante Weise ein Lehrstück zur heutigen Lage der Meinungsfreiheit
Walter Klier ()

Monika Marons Roman ›Artur Lanz‹ entwirft ein ebenso provokantes wie differenziertes Stimmungsbild einer Gesellschaft, die sich dem Mainstream unterwirft.
()

weil man hineingezogen wird in Debatten, die man wohl kennt, die sich hier aber auftürmen und verknoten, sodass man sich die ganze Zeit dazu ins Verhältnis setzen muss.
Irmtraud Gutschke ()

Sehr lesenswert.
Torsten Unger ()

weil der Roman sprachlich durch ein Zugleich von Präzision, Vielgestaltigkeit und Leichtfüßigkeit beeindruckt
Günter Helmes ()

eine treffliche Satire über das Milieu verbohrter und beschränkter Wutbürger
Michael Bittner ()

Charlotte Winter, Marons herrlich mürrisches Alter ego im neuen Roman „Artur Lanz“, hat einiges zu meckern und zu wettern [...].
Wolf Ebersberger ()

Ein Gesinnungsroman über postheroische Zeiten, boshaft, aber dennoch vergnüglich.
Jörg Magenau ()

ein Gewinn, sich an diesem Buch zu reiben
Marie Schoeß ()

Es bedarf heldenhafter Leser*innen [...], die den Widerspruch aushalten und den Fehdehandschuh, der ihnen vor die Füße geschleudert wird, ritterlich aufnehmen.
Stefan Kister ()

Details

ISBN: 9783104909509
Verlag: FISCHER E-Books
Erscheinung: 12.08.2020

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