Eine Geschichte über Leben und Tod. Erzählt von einem Moskito.
Am Abend lief Carmen noch um die Wette am Strand – in der Nacht weckt sie ein kalter Schmerz. Kein Arzt in Brasilien weiß ihr zu helfen. Nur einer weiß alles: der Moskito, der Carmen gestochen hat ... Immer tiefer verbindet er sich mit seinem Opfer, immer tiefer zieht er den Leser in diese Geschichte, die zugleich eine Parabel über die Unkontrollierbarkeit des Lebens ist.
Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung 2012
Carmen Stephan
Carmen Stephan, geboren 1974, wohnt in Genf. Sie lebte als Autorin für mehrere Jahre in Rio de Janeiro, wo sie zufällig auf die Geschichte von Orson Welles und dem Fischer stieß, die ihr neuer Roman »It's all true« erzählt. 2005 erschien der Geschichtenband »Brasília Stories«. Für ihren ersten Roman »Mal Aria« wurde sie mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung 2012 und dem Debütpreis des Buddenbrookhauses 2013 ausgezeichnet.
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Es ist ein merkwürdiges, ein übermütiges Experiment, das Carmen Stephan da für ihren ersten Roman unternimmt. […] Und es gelingt, das Experiment.
Volker Weidermann ()
wo sonst findet man in der zeitgenössischen Literatur Debütanten, die sprachlich feinsinnig und mit profundem Hintergrundwissen Bilder so langsam, schön und morbide produzieren?
Moritz Scheper ()
Ein Roman, dem man auf jeder Seite folgen möchte.
Verena Auffermann ()
Spannend, verunsichernd und faszinierend.
Alf Mentzer ()
Es ist ein tiefgründiges Buch über die letzten Dinge – das seine Leser jedoch nicht mit Schwermut erdrückt.
Antje Weber ()
Das ist berührend und verflucht traurig. […] eine Reflexion über den Tod, das Leben, den Zufall.
Neon ()
Poetisch, klug, oft humorvoll.
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