Von der Stärke einer Mutter nach einer unvorstellbaren Tragödie
Am Morgen des 7. Oktober 2023 wurde Rachel Goldberg-Polins geliebter Sohn Hersh vom Nova-Musikfestival gekidnappt und als Geisel verschleppt. Rachel und ihr Mann Jon setzten sich seitdem unermüdlich für die Freilassung aller Geiseln ein. Nach 328 Tagen wurden Hersh und fünf weitere Geiseln brutal ermordet.
In ihrem berührenden Memoir gibt Rachel den Gebrochenen unter uns eine Stimme und zeigt, dass es Licht gibt, selbst wenn alles in Dunkelheit zu versinken scheint. Ihre Geschichte ist extrem und zugleich universell im Kern: Es ist der Versuch, mit Verlust und Trauer zu leben.
»An manchen Tagen geht gar nichts mehr. Ich habe schon von morgens bis abends an einem Stück geweint. Dann wieder gibt es Tage mit einem Hauch von Sonne. Nicht da draußen am Himmel. In mir. In uns.«
Rachel Goldberg-Polin sprach vor der UN und traf sich u.a. mit US-Präsident Joe Biden und Papst Franziskus; sie wurde international zu einem der bekanntesten Gesichter im Engagement für die israelischen Geiseln nach dem 7. Oktober.
Rachel Goldberg-Polin schreibt über ihren Schmerz, ihre Liebe und ihre Sehnsucht.
Wie wir uns erinnern und wie wir durchhalten, wie wir leiden und wie wir lieben.
Rachel Goldberg-Polin
Rachel Goldberg-Polin, geboren 1969 in Chicago, lebt seit 2008 mit ihrer Familie in Jerusalem. Am 7. Oktober 2023 wurde ihr Sohn Hersh von der Hamas entführt und verschleppt. Durch ihren Einsatz für die Freilassung aller Geiseln wurden sie und ihr Mann Jon weltweit bekannt. Sie sprachen vor der UN und trafen sich unter anderem mit US-Präsident Joe Biden und Papst Franziskus. 2024 ernannte das »Time Magazine« Rachel Goldberg-Polin zu einer der 100 einflussreichsten Menschen der Welt.
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so eindringlich, dass es beim Lesen weh tut
Ramona Ambs ()
So vermittelt das Buch über den Tunnel der Trauer auch Zuversicht, drückt trotz allem Vertrauen in die Menschlichkeit aus.
Uwe Sauerwein ()
erzählerische[r] Kraftakt
Uwe Sauerwein ()
zugleich sehr persönlich und ohne Verklärung
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