Zum 100. Geburtstag – Günter de Bruyns letztes großes Erzählwerk
Günter de Bruyn entführt uns in seinem letzten, zu Lebzeiten abgeschlossenen Werk ins historische Berlin der Gründerzeit und in die Landschaft des Spreewalds. Er erzählt von Liebe und Tod, von Verrat und der Aufdeckung eines großen Schwindels. Vor allem aber beschwört er die zwielichtige Atmosphäre einer Epoche zwischen Fortschritt und Geisterglaube, Sehnsucht und Entzauberung.
Mit einem Nachwort von Peter Walther
Günter de Bruyns 100. Geburtstag am 1. November 2026
Das letzte abgeschlossene Erzählwerk aus dem Nachlass – mit einem Nachwort des Germanisten Peter Walther
Eine Hommage an das historische Berlin und das Brandenburg der Gründerzeit
Günter de Bruyn
Günter de Bruyn wurde am 1. November 1926 in Berlin geboren und lebte seit 1969 im brandenburgischen Görsdorf bei Beeskow als freier Schriftsteller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Heinrich-Böll-Preis, dem Thomas-Mann-Preis, dem Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung, dem Eichendorff-Literaturpreis und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören u.a. die beiden kulturgeschichtlichen Essays »Als Poesie gut« und »Die Zeit der schweren Not«, die autobiographischen Bände »Zwischenbilanz« und »Vierzig Jahre« sowie die Romane »Buridans Esel« und »Neue Herrlichkeit«. Günter de Bruyn starb am 4. Oktober 2020 in Bad Saarow.Literaturpreise:Heinrich-Mann-Preis (1964)Lion-Feuchtwanger-Preis (1982)Ehrengabe des Kulturkreises des Bundesverbandes der deutschen Industrie (1987)Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck (1989)Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln (1990)Ehrendoktor der Universität Freiburg (1990)Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste (1993)Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (1996)Brandenburgischer Literaturpreis (1996)Jean-Paul-Preis (1997)Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität, Berlin (1998)Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik (2000)Friedrich-Schiedel-Literaturpreis (2000)Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung (2002)Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache (2006)Hanns Martin Schleyer-Preis (2007)Hoffmann-von-Fallersleben-Preis (2008)Preis für deutsche und europäische Verständigung der Deutschen Gesellschaft e.V. (2010)Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2011)
Anspruchsvolle Literatur Ein Buch von S. Fischer Nacherzählung Wilhelm Bölsche Die Mittagsgöttin Naturalismus Spiritismus Geister Mediumistische Experimente Berlin Spreewald Friedrichshagener Dichterkreis Liebe und Trauer Jahrhundertwende 1900
Aus den gerade einmal gut 100 Seiten dieses Spätwerkes spricht die ganze Souveränität eines langen Schriftstellerlebens.
Welf Grombacher ()